Archiv: August 2015

Das Grüne Sofa: Mausetot in Langenfeld, Stadtkrimis für Insider

28.08.2015 Autoren und Bücher, Das Grüne Sofa, Presse-Infos Keine Kommentare

Das Grüne Sofa: Mausetot in Langenfeld, Stadtkrimis für Insider

Die „bekannteste Leiche“ der Stadt im Haus Arndt

„Das Grüne Sofa: Mausetot in Langenfeld, Stadtkrimis für Insider“, lautet die mittlerweile 14. Autorenlesung auf dem GRÜNEN SOFA in Haus Arndt in Langenfeld. Sie findet am Dienstag, dem 8. September ab 19.30 Uhr statt. Es wird die Krimilesung des Jahres und steht mit ordentlich Lokalkolorit unter provokant knackiger Überschrift.

Die kriminalen Kurzgeschichten des Langenfelder Urgesteins Claus-Peter Peters spielen dann auch nicht in Hamburg, Berlin oder München, sondern in Langenfeld und Umgebung an allseits bekannten Orten und Plätzen. Da die meisten Krimi-Leser (und Hörer) wahrscheinlich nicht als Leiche enden möchten, nimmt sich der Autor selbst die Freiheit, in seinem Buch „Kurze Fuffzehn“ gleich fünfzehnmal hinterrücks oder manchmal vorderrücks gemeuchelt zu werden. Der ermittelnde Kommissar, ein gelegentlich aus der Haut fahrender, dennoch liebenswerter Kriminaler von der Wache „Solinger Straße“, muss es dann richten. Unterstützung erhält er bei jedem neuen Fall von einer anderen Assistentin, deren Vorbilder nicht selten der einheimischen Gastronomie entstammen. Auch der Kommisar selbst hat natürlich ein Vorbild, doch dieses Geheimnis gehört an den „Lügentisch“ genannten Stammtisch des Autors und wird in keinem Falle preisgegeben. Ein anderes Rätsel mag der geneigte Hörer dann als Leser lösen, wenn es im Anschluss an die Veranstaltung handsignierte Exemplare des Werks „Kurze Fuffzehn“ gibt. Nur soviel sei verraten, es hat etwas mit den Anfangsbuchstaben der Namen der Assistentinnen zu tun.

Das GRÜNE SOFA ist eine Veranstaltungsreihe der Künstlergruppe Falter (www.ig-klm.de) in Zusammenarbeit mit Haus Arndt und der Stadt Langenfeld. Einlass ist 19.00 Uhr, Beginn gegen 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Das Grüne Sofa: Zeitreise in Hut und Gamaschen

13.08.2015 Autoren und Bücher, Das Grüne Sofa, Presse-Infos Keine Kommentare

CR_1Bei herrlichem Wetter fanden sich am 11. August zum 13. „Grünen Sofa“ der Künstlergruppe Falter zahlreiche Zuhörer zur Open-Air-Lesung im Biergarten von Haus Arndt ein. Lesestation machte der fiktive Bestseller-Autor Cannonball Randall alias Helmut Dunkel. Über Chicago, New York, Southhampton, London und Mönchengladbach per Schiff, Turbopropmaschine und Stretchlimousine extra aus Amerika angereist, nahm er seine Zuhörer mit auf die Reise in die große Zeit der Groschenhefte, als Männer mit Hut und Gamaschen das Stadtbild prägten. Randalls sexy Romanheldin Kitty Moan heizte, wie versprochen, mächtig ein und sorgte mit ihren manchmal nicht ganz jugendfreien Abenteuern für rote Backen und Ohren. Als Zugabe präsentierte der Wahl-Langenfelder einen kurzen Auszug aus der englischsprachigen Ausgabe seiner Romanserie „Kitty Moan“, die sich jetzt anschickt auch Amerika, Großbritanien und den Rest der Welt zu erobern.

Das nächste „Grüne Sofa“ am 8. September 2015 begrüßt Claus-Peter Peters, den Initiator der Künstlergruppe Falter, der unter dem Titel „Mausetod in Langenfeld“, druckfrisch, seine Stadtkrimis für Insider vorstellt.

Das „Grüne Sofa“ ist eine Veranstaltungsreihe der Künstlergruppe Falter (www.ig-klm.de) in Zusammenarbeit mit Haus Arndt und der Stadt Langenfeld. Einlass ist 19.00 Uhr, Beginn gegen 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Das Grüne Sofa – Cannonball Randall in Haus Arndt

05.08.2015 Autoren und Bücher, Das Grüne Sofa, Presse-Infos Keine Kommentare

Cannonball Randall, KITTY MOAN und die glorreiche Zeit der Groschenhefte, abgefahren, blutig und extrem sexy!

Das GRÜNE SOFA - Plakat 11.08.2015Das 13. GRÜNE SOFA am 11. August 2015 in Haus Arndt, Langenfeld läd zur Hörbuch-live-Lesung und gleichzeitig zu einer Zeitreise zurück in die 30er und 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts ein. Zu Gast ist nämlich der fiktive Bestseller-Autor Cannonball Randall (alias Helmut Dunkel), der extra über den (imaginären) Großen Teich aus Illinois, USA, anreist, um den Langenfeldern mit seiner Romanheldin KITTY MOAN so richtig einzuheizen. Für gut anderthalb Stunden lässt der Wahl-Langenfelder die große Zeit der Pulps, wie in Amerika, die auch hier beliebten Groschenhefte, heißen, lebendig werden. „KITTY MOAN ist kein Stoff für Weicheier und Moralapostel“, sagt Cannonball Randall, denn seine Heldin hat es faustdick hinter den Ohren. Mit Köpfchen, Fäusten und den schärfsten Waffen der Frau spielt sie die entscheidende Rolle im ewigen Kampf Gut gegen Böse. Dabei tut sie all das, was anderen Heldinnen vor ihr streng verboten war. Für ihre Feinde ist sie Gottes Fünfte Kolonne, für ihre Fans der Engel, der aus der Hölle kommt. Derzeit läuft die dritte Staffel der Romanserie, die bei ihren Lesern längst Kultstatus genießt.

Das GRÜNE SOFA ist eine Veranstaltungsreihe der Künstlergruppe Falter (www.ig-klm.de) in Zusammenarbeit mit Haus Arndt und der Stadt Langenfeld. Einlass ist 19.00 Uhr, Beginn gegen 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Ist der „Falter“ politisch?

04.08.2015 Allgemeine Themen, Falter und Welt, Falter-Geschichte Keine Kommentare

Bereits diverse Male wurden wir als Künstlergruppe aufgefordert, uns politisch zu äußern. Es sei die Pflicht der Künstler, erst recht in der Gruppe, usw. Verwiesen wird dabei auf Konzerte für oder gegen etwas, Pamphlete zur Unterstützung von Dissidenten etc. Von unserer Seite wurde und wird dann stets darauf verwiesen, dass wir ein Zusammenschluss von Profis und ambitionierten Hobbykünstlern sind, wobei sich alle zunächst einmal in ihren künstlerischen Bemühungen unterstützen wollen. Daneben gibt es zwar, breit gefächert, politische Meinungen, jedoch keine politische Meinungsbildung in der Gruppe. Andererseits achten wir darauf, dass sich niemand mit menschenverachtenden oder rassistischem Gedankengut bei uns einfindet. Insoweit könnten wir uns als Demokraten tatsächlich zu gemeinsamen politischen Statements zusammenfinden, zumal ein jeder in der Gruppe seine Meinung frei äußern und außerhalb der Gruppe frei politisch agieren darf.

Ist das aber gewollt? – Nein, es ist nicht gewollt, weil wir nämlich eine Künstlergruppe und keine Politikgruppe sind. Damit sind wir andererseits nicht per se apolitisch, denn wie kann eine Vereinigung von denkenden Menschen, dazu im öffentlichen Raum, die sich Toleranz und Basisdemokratie auf die Fahne geschrieben hat, unpolitisch sein? Das ginge nicht zusammen. Wir leben jedoch, statt über (Tages-)Politik zu reden, ein entspanntes Miteinander fast ohne Führung. Dazu sind wir auch kein Verein und haben keinen Vorstand. Stattdessen haben wir eine notwendige Struktur mit Obleuten zur Durchführung unserer Veranstaltungen, für unsere Pressearbeit und für unsere Webauftritte. Ein bisschen mehr Kandare könnte womöglich sogar mehr Erfolg verheißen. Dennoch, wir wollen zwar den Erfolg, jedoch nicht um den Preis der Knechtung. Denn bei uns wird persönliche Freiheit hochgehalten.

Fassen wir es zu einer Frage zusammen: So etwas wie „Politik betreiben“, indem man Freiheit lebt, Toleranz übt und sich basisdemokratisch zu Projekten zusammenfindet? Ja! Und das soll funktionieren? Ja, es klappt, sogar vorzüglich – und dahinter steckt auch ein Konzept. Wir alle kennen zumeist nur konfuzianisches Denken und eine ebensolche, von Führung und Unterordnung geprägte Politik. Dagegen steht ein Politikentwurf, den man bei Laotse nachlesen kann, wo nach seiner Empfehlung ein Berufener die Zügel schleifen lässt und das Volk sich dennoch findet. Diese Art des Zusammenwirkens probieren wir aus (weil wir nämlich allesamt intelligente und verantwortungsbewusste Menschen sind). Wir sind damit zwar eine deshalb von der Tagespolitik abgekoppelte, wegen unserer Nicht-Führung dennoch sehr politische Gruppe.

Dieses Konzept hat dann zur Folge, dass wir uns nicht wie alle anderen zur Tagespolitik aus dem Fenster lehnen. Nehmen wir dazu einmal das Beispiel „Charlie Hebdo“ heraus: Damals blieb selbst den engagiertesten Künstlern nur, sich pflichtgemäß aufzuregen, mehr nicht. – Wissen Sie was? Eine ungehörte Meinungsäußerung, nur um sich selbst auf die Schulter zu klopfen, ist Nonsens. Und wenn ich aus meiner Lebenserfahrung zusteuern darf: Mich nur pflichtgemäß aufzuregen, kannte ich bereits aus meiner Zeit als Betriebsrat. Damals war ich es gewohnt, hinterher zu hecheln. Unsere Gruppe jedoch geht mit ihrem Konzept voran. – Das glauben Sie nicht? Herrschaften, ich bin Mystiker, zudem Gründer und so etwas wie der Sprecher der Gruppe. Dass ich mich mit Nicht-Führung auskenne, dürfen Sie mir abnehmen und nachlesen können Sie es zudem, auf meiner Webseite forum-freie-mystik.de

Doch auch wir zeigen Flagge. Denn wenn die Gruppe so etwas wie Standpunkte offenbart, so sind es solche mit dem eigenen Handeln, etwa ein Eintreten für persönliche Freiheit, für Kreativität, für Basisdemokratie, für ein entspanntes Miteinander, für Chancen, für Entwicklung, dies für alle, weltweit und bis in eine ferne Zukunft. Diese Forderungen setzen übrigens eine Grundsicherung für alle Menschen weltweit voraus. Dieses Konzept hat zudem Bildung und Anleitung zur Kreativität zum Inhalt. Also bitteschön, warum sollten wir uns, ohne gehört zu werden, zur Tagespolitik äußern? Das lassen wir denen, die ohne Konzept unterwegs sind und die ansonsten gerne hinterherhecheln.

Zur Ergänzung sei auf unsere „Goldenen Regeln“ sowie die Überlegungen zu den „Aufgaben des Kurators“ verwiesen.