Kategorie: Allgemeine Themen

Rede zum 5-jährigen Jubiläum des Falter

schrieb am 02.12.2017 - Allgemeine Themen, Falter-Geschichte, Presse-Infos - Noch keine Kommentare

Die Künstlergruppe Falter ist nun schon 5 Jahre alt. Passend zu unserem aktuellen Ausstellungstitel „Stop & Go“ daher zunächst mit einen „Stop“ ein kurzer Rückblick, zum Schluss mit „Go“ ein Ausblick.

Gegründet wurde die Vereinigung am 05.09.2012 mit Treffen von Helmut Dunkel, Peter Plattke und mir im Café New York sowie im Flohmarkt. 5 Jahre, das ist wohl noch nicht lange, doch in unserer schnelllebigen Zeit bereits ein beachtenswerter Zeitraum. Aus zunächst nur der Idee, alle Kulturschaffenden in Langenfeld und Umgebung zu vernetzen, ist inzwischen eine Gruppe von 30-40 Künstlern geworden. Eine solche, die mit Ausstellungen, Literatur und Musik die Kultur in der Region beflügelt hat.

Damals kannte ich gerade einmal zwei Autoren und vielleicht 20 Musiker. Bildende und darstellende Künstler waren mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. Dennoch war ich mir sicher, dass nur der Schulterschluss aller künstlerisch tätigen Kräfte gleichermaßen für Langenfeld und für jeden Mitstreiter einzeln etwas bewegen könnte. Helmut und Peter bestärkten mich in meinen Überlegungen und unterstützten das Vorhaben. Bereits zum zweiten Treffen stießen der Schlagzeuger Alex Wolfart sowie Autorin Marion Schreiner hinzu. Kurze Zeit später konnten wir mit Peter Pietralczyk und Reinhard Frotscher, für uns sehr erfreulich, denn auch die ersten Maler und Objektkünstler begrüßen. Mit Ihnen wurden es zu jedem Treffen mehr Interessenten, bis wir wegen Renovierung von Haus Arndt, in das wir ab dem dritten Treffen umgezogen waren, zeitweise ins Falken-Brauhaus am Berliner Platz wechseln mussten. Dort wurde der Name „Falter Langenfeld“ gekürt, es wurde „Kunst statt Leerstand“ geplant und das Projekt erfolgreich auf den Weg gebracht.

Wie wir zum Namen Falter kamen, ist schnell erzählt: Die IG-KLM war ein Arbeitstitel, der das Programm erklären sollte: Die Abkürzung steht für Interessengemeinschaft Kunst-Literatur-Musik. Es wird natürlich nicht verkannt, dass der Begriff Kunst eigentlich über allem steht. Doch kaum ein Musiker oder Autor bezeichnet sich als Künstler. Echte Kunst, so denn wohl auch die landläufige Auffassung, entsteht unter den Händen von Malern und Bildhauern oder wird von Schauspielern auf die Bühne gebracht. Daher steht Kunst bei uns sowohl für die bildende als auch für die darstellende Kunst. Und weil der Name IG-KLM so holperig ist, wurde nach etwas Neuem gesucht. Irgendwer brachte schließlich beim Brainstorming den Namen Falter aufs Trapez und weil der so herrlich unverbraucht war, haben wir ihn angenommen. Schließlich wurde der Blutbär, ein seltener, gleichwohl in Langenfeld heimischer, rot-schwarzer Schmetterling, zu unserem Logo auserkoren. Dieser findet sich nun stilisiert auf allen unseren Plakaten und Veröffentlichungen.

Als Gruppe Falter, mit eigenem Logo und dem Selbstverständnis einer vielschichtigen Künstlergruppe wurde anschließend die Stadt angesprochen, uns bei einer Aktion „Kunst statt Leerstand“ behilflich zu sein. Zunächst war an eine zeitlich befristete Aktion gedacht. Es sollten, Dank der Unterstützung des Stadtmarketings, in Person Herrn Zimmermann, zwei Wochen in vier Ladenlokalen werden, danach wollten wir weiter nachdenken. Doch zum Atemholen kamen wir nicht, weil wir überzeugten. Wir wurden nämlich gebeten, weiterzumachen, im Karree, im Erdgeschoss, in bester Lage, im heutigen Komma. Nachdem wir offenbar (nicht nur) diesem Lokal zu mehr Aufmerksamkeit verholfen hatten, sodass es vermietet wurde, dürfen wir nun im Ex-Tiger-Hobby, unserem heutigen Domizil im Marktkarree weiter ausstellen. Seither haben sich uns zugleich mit jeder Veranstaltung neue Künstler angeschlossen, ein Prozess, der noch lange nicht beendet ist. Natürlich gab es unterdessen Abgänge, etwa durch Veränderungen des Lebensmittelpunktes oder auch, weil eine Gruppe eben Mitarbeit und Dabeibleiben bedeutet.

So wurden wir die Vereinigung zur Kunst in Langenfeld, die sich über Berufs-, Bildungs- und Altersschranken hinaus zusammenfand, die sich immer wieder neue Herausforderungen stellt und die ihre Ziele auch umsetzt. Nicht obwohl, sondern weil wir so viele Erfahrene in unseren Reihen haben, spielt für uns neben gemeinsamen Projekten zugleich die Nachwuchsarbeit eine große Rolle.  So bieten wir dem Nachwuchs an jedem ersten Samstag im Monat eine „Offene Bühne“ und haben schon Kunst von Kindern ausgestellt. Unser zweitältestes Standbein neben den Ausstellungen ist allerdings die Literatur. Als „Grünes Sofa“ lockt eine Veranstaltungsreihe an jedem zweiten Dienstag im Monat mit Autorenlesungen ins Haus Arndt. Dichter, Denker und Kabarettisten bedienten bislang das Publikum, das auch schon mit Nachwuchsautoren unterhalten wurde. Denn auch beim „Grünen Sofa“ gilt das Credo des Falter, nicht nur gestandenen Künstlern eine Heimat bieten, sondern gleichfalls junge Menschen zur Kunst bringen und diese dafür begeistern. Schließlich sind es gerade Künstler, die sich über Grenzen und Kulturen zu allen Zeiten die Hand reichen konnten. Das macht Sinn in einer Welt voller religiöser und gesellschaftlicher Konflikte. In diesem Sinne sind wir stolz darauf, dass wir als Falter bereits Brücken in die Welt bauen durften, mit einer mexikanischen Gastausstellung sowie den Ausstellungen von Werken osteuropäischer Künstler.

Aus meiner Warte rückblickend betrachtet, war die Gründung des Falter die richtige Entscheidung. Viele kreative Kräfte wären im stillen Kämmerlein versauert, denn der Falter bietet ihnen das Forum, sich zu entfalten und das ganz persönliche, freie Schaffen zu präsentieren. Mancher hat sich zudem erst beim Falter so richtig entwickelt und viele Kunst wäre ohne den Falter erst gar nicht entstanden. Insoweit dürfen wir uns glücklich schätzen, in der Stadt Langenfeld, dem Marktkarree, dem Haus Arndt und dem Flohmarkt Unterstützer für unsere Ideen gefunden zu haben. Insbesondere wäre uns die kreative Arbeit jedoch ohne das Marktkarree nicht möglich gewesen. Dem Management des Hauses gilt daher unserer besonderer Dank.

Bleibt ein Blick in die Zukunft: Wir möchten hoffen, dass wir weiterhin Unterstützung finden, Internet-Shopping sei Dank, und im Leerstand Kunst präsentieren dürfen. Dazu bitten wir alle, die künstlerisch tätig sind, sich uns anzuschließen, mit Engagement die Idee immer wieder zu erneuern und voranzutragen. – Und damit möchte ich nun unsere kleine Feier eröffnen. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Der Nachtrag zur 3. „Offenen Bühne“

schrieb am 07.03.2017 - Allgemeine Themen, Offene Bühne - Noch keine Kommentare

Der Lokalmatador

Offene Bühne mit der Pete Hummings Band

Mangels Vorlaufzeit gab es zur 3. „Offenen Bühne“ leider keine Presseerklärung. Dennoch fanden sich rund 100 gut gelaunte Gäste zu einer rockig-humorigen Veranstaltung in den Räumen des Falter im erstem OG des Marktkarrees ein. So wurde die dritte ,,Offene Bühne der Künstlergruppe Falter erneut ein Erfolg. Die Pete Hummings Band sorgte für einen ausgesprochen kurzweiligen Abend. Lokalmatador Peter Plattke zeigte dabei nicht nur seine musikalischen Fähigkeiten, sondern bewies zudem komödiantische Eignung als Entertainer, Erzähler und Spaßvogel. Übrigens schulte er noch kurz zuvor wegen der Krankheit seines etatmäßigen Bassgitarrenspielers seinen etatmäßigen Schlagzeuger zum Bassisten um , was dieser nicht nur klaglos ertrug, sondern sogar bravourös löste. Die alten Kempen beherrschen eben nicht nur ein Instrument.

Am Rande notiert, wird die nächste ,,Offene Bühne“ um eine Woche verlegt. Sie findet erst am 8.04.2017 um 18.00 Uhr statt. Dann wird uns die Gruppe Crosstown Crew mit Bluesrock vom Feinsten beglücken.

Fundus Artifex

schrieb am 04.01.2017 - Allgemeine Themen, Falter und Welt - 2 Kommentare

Zu unserem ersten Regeltreffen in 2017 hatten wir den Präsidenten „Kadée“ von Fundus Artifex zu Gast und konnten ihm „auf den Zahn fühlen“.

Natürlich soll man die Bedeutung „gewöhnlicher“ Treffen und Diskussionen nicht zu hoch hängen, doch trafen gestern abend nicht nur Personen, sondern zugleich zwei Konzepte aufeinander. Das war zum einen Kadée mit seiner Vorstellung einer Art Franchise in Sachen Kunst (und einem konfuzianischen Führungsstil). Zieht übrigens nach sich, er gibt vor und schafft Rahmenbedingungen, wofür ihm abhängige Gruppenmitglieder Mitgliedsbeiträge entrichten sowie ihm zu einem gewissen Teil Gefolgschaft schulden. Zum anderen war das der Unterzeichner mit seiner an Laotse angelehnten Art der Führung: Ein „Berufener“ führt, ohne als „Einpeitscher“ zu handeln, und „das Volk“ wird von selbst Rohholz. Das ist natürlich eine sehr grundsätzliche und dazu philosophische Betrachtung, kennzeichnet jedoch die Stile in den Grundzügen.

Nun sind wir selbstredend noch lange nicht soweit, die Erfolge beider Konzepte abschließend zu würdigen. Fundus Artifex besteht erst seit 20 Monaten und ist mit Vorlaufphase bis zur Reife des Konzeptes auf 15 Jahre bemessen. Zunächst nämlich gilt es noch, Gruppen zu gründen, und die müssen dann ans Laufen kommen. Das kostet Zeit und ist von den Köpfen in den Gruppen abhängig. Kadée will dazu hoch hinaus, will 400 Gruppen (allein in Deutschland) zu je 20 Künstlern, alle selbst organisiert und in den Rahmenbedingungen von Fundus Artifex abhängig. Dagegen sind wir schon knapp 5 Jahre alt, haben inzwischen 40 Mitglieder, weitere 30 temporär „durchgeschleust“, und sind mit inzwischen sieben Konzeptlinien, nämlich: Ausstellung Marktkarree, Grünes Sofa, Offenes Mikro, Offene Bühne, Crossover zwischen Kunst-Literatur und Musik sowie entsprechenden Aktionen außerhalb sehr erfolgreich. Dazu gesellen sich Schulungen, Workshops und sonstige Veranstaltungen.

Damit spräche zunächst einmal alles für uns und ein Konzept einer basisdemokratischen Selbstorganisation. Die Frage allerdings, ob unser Konzept über Langenfeld hinaus tragfähig sein könnte, ist damit nicht beantwortet. Andererseits bleibt in meinen Augen die Überlegung offen, ob und inwieweit Größe Qualität ersetzen kann. Denn zum einen sind wir nicht wie Fundus Artifex auf Expansion ausgerichtet und zum anderen klappte es bislang prima, wenn die „Teilnehmer“ bei uns selbst erkannten, ob ihre Qualität für eine Zugehörigkeit zum Falter ausreicht. Qualität scheint dagegen aktuell, in der Gruppe Fundus Artifex eine eher untergeordnete Rolle zu spielen. Wichtiger sind dort (zumindest im Moment) der „Schwur auf die Verfassung“ sowie die Entrichtung des geforderten Mitgliedsbeitrags, wofür Vorteile in den ökonomischen Rahmenbedingungen geboten werden. Mitgliedschaften in mehreren Gruppen sind möglich. Allerdings sollen Aktionen der Gruppe Fundus Artifex immer Aktionen nur dieser Gruppe bleiben.

In diesem Zusammenhang befremdete uns die kategorische Ablehnung von gruppenübergreifender Zusammenarbeit. Entweder werde man Mitglied bei Fundus Artifex, und erhalte alle Vorteile, oder aber man bleibe bei Veranstaltungen von Fundus Artifex außen vor. Bei uns sind dagegen grundsätzlich alle Möglichkeiten der künstlerischen Entfaltung und Zusammenarbeit mit anderen offen. Wir haben schon mit fremden Gruppen und bei fremden Gruppen ausgestellt. Hierbei werden jeweils Räumlichkeiten und Netzwerke der anderen Gruppe mit genutzt. Zudem kann bei uns jeder selbst entscheiden, wo er ausstellt, mit wem er ausstellt und ob er gegebenenfalls noch in anderen Gruppen mit dabei ist. Zum Abschluss wurde deshalb – auf uns bezogen – herausgestellt, dass die beiden Konzepte nur miteinander vereinbar wären, wenn allenfalls einzelne Mitglieder des Falter bei Fundus Artifex mitmachen würden. Gefahr sähen wir allerdings im Falle einer Fundus-Artifex-Ortsgruppe Langenfeld, weil diese die eigenen Falter-Kollegen per Satzung nicht zu ihren Aktionen einladen dürfte. Ein damit entstehendes, konkurrierendes Nebeneinander wurde allgemein abgelehnt, weil es nicht nur Gefahr für den Falter wäre, sondern sogar zur Auflösung beider Gruppen führen könnte. Letzten Endes wurde es jedoch jedem selbst anheim gestellt, Fundus Artifex beizutreten (und sich damit zugleich mit einem 30-seitigen Konzeptpapier selbst zu knebeln oder eben nicht).

Damit noch einmal zur Eingangsaussage zurück: Größe und Ansatz beider Gruppen liegen weit auseinander. Dennoch bietet sich die weitere Beobachtung beider Gruppen aufgrund vollständig unterschiedlicher Konzepte an. Bei Fundus Artifex liegt der Schwerpunkt auf einer weiteren Kommerzialisierung der Kunst, bei Falter zählt die persönliche Freiheit des Künstlers um seiner Kreativität willen. Und genau deshalb könnte man tatsächlich eines Tages von einem zukunftsweisenden Treffen sprechen. Zurückschauend stellt sich dann vielleicht die Frage, wohin die Reise ging, entweder in Richtung Organisation aller Künstler unter einem (womöglich) beschränkenden Dach oder doch mehr in Richtung FREIHEIT. Und weil Fundus Artifex erfolgreich sein wird (für mich keine Frage), wird man womöglich wissen wollen, ob es Künstler gab, solche, die sich nicht vereinnahmen ließen, für ihre Überzeugungen eintraten und dafür auf „die schnelle Mark“ verzichteten.

Lyrik-Spezial auf dem Grünen Sofa

schrieb am 12.12.2016 - Allgemeine Themen, Autoren und Bücher, Das Grüne Sofa, Presse-Infos - Noch keine Kommentare

Plakat des Dezember Sofas 2016Das „Grüne Sofa – Autorenlesungen in Haus Arndt“ beschließt das Jahr mit einem Lyrik-Spezial. Gleich zwei Autorinnen geben am Dienstag, den 13. Dezember 2016 ab 19.30 Uhr „Gereimtes, Ungereimtes, Besinnliches und Beschwingtes“ zum Besten. Den Beginn macht die Düsseldorferin Christel Stahl mit ihrer Gedichtsammlung „Gereimtes und Ungereimtes“. Die Autorin, die Anfang Dezember 72 Jahre alt wird, ist seit fast 53 Jahren verheiratet (immer mit dem gleichen Mann). Sie arbeitet freiberuflich als Referentin für meditativen Tanz und leitet seit vielen Jahren einen entsprechenden Tanzkreis. Sie schreibt, soweit sie sich zurückerinnern kann, schon immer Gedichte und Kurzgeschichten.
„Meine Texte sind geprägt durch Erlebtes oder Beobachtetes und spiegeln – zumindest zeitweise – meine Empfindungen wider“, so Christel Stahl zu ihren Gedichten, die chronologisch, nicht thematisch geordnet sind.

Nach der Pause stellt die Langenfelderin Gundula Ronge-Almeida ihren druckfrischen Gedichtband „Vom Dichten und vom Denken“ vor. Die 64-jährige wurde in Sachsen Anhalt geboren, hat mit den Eltern 1956 „rübergemacht“ und ist in Langenfeld in jeder Beziehung angekommen.
Nach einer kaufmännischen Ausbildung und diversen Weiterbildungen arbeitete sie u.a. als Übersetzerin und Dolmetscherin, Texterin und Lektorin (Englisch / Spanisch) im In- und Ausland, kehrte aber immer wieder in ihre Wahlheimat zurück.
Gundula Ronge-Almeidas erste Lesung mit lyrischen Texten – zu finden im aktuellen Buch – fand 2015 im Rahmen der Veranstaltung „Literatur einmal anders“ der Künstlergruppe Falter im Langenfelder MarktKarree statt. Es folgte im selben Jahr eine zweite Lesung im Haus Arndt anlässlich der „Schlemmermeile“.

Das „Grüne Sofa“ ist eine Veranstaltungsreihe der Künstlergruppe Falter in Zusammenarbeit mit der Stadt Langenfeld und Haus Arndt, Solinger Str. 2. Einlass ist gegen 19.00 Uhr, Beginn 19.30 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei.

Unsere Ausstellungen 2016

schrieb am 03.12.2016 - Allgemeine Themen, Falter-Geschichte, Showroom Marktkarree - Noch keine Kommentare

Auch in 2016 gab es wieder interessante Veranstaltungen im Marktkarree, in den Räumen des ehemaligen Spielzeugladens im ersten OG.

Reinhards Puppenparade zum Puppentheater

Reinhards Puppenparade zum „Puppentheater“

Die Ausstelungen in 2016 eröffnete das Puppentheater, hier Fotos von Claudia Grunewald.

Den Reigen in 2016 öffnete das „Puppentheater“, hier Fotos von Claudia Grunewald.

Im Anschluss an die 2015er Ausstelllung „Eiszeit“ öffneten wir am 13.02.2016 den Ausstellungs-Reigen mit „Puppentheater“, wie gewohnt mit Vernissage zwischen 12 Uhr und 16 Uhr. Der Veranstaltung folgten vom 09.04.2016 bis zum 04.06.2016 „Nur 100 Stunden“ (reine Ausstellungszeit), zugleich ein Titel, der „die wenige Zeit“ und „die Hetze in der heutigen Zeit“ zum Inhalt hatte. Dem folgte mit „Grenzenlos“ eine erste internationale Ausstellung mit mexikanischen Künstlern und reichlich Unterstützung durch politische Prominenz. Das Opening war am 11.06.2016 erneut in der Zeit zwischen 12 Uhr und 16 Uhr und wurde von zwei Musikgruppen begleitet, der mexikanischen Gruppe „Fandango“ und der Langenfelder Band „Fast Vier“.

Mexikanische Gastkünstlerinnen bei "Grenzenlos"

Mexikanische Gastkünstlerinnen bei „Grenzenlos“

Die Ausstellung „Du & Ich“ folgte vom 10.09.2016 an bis zum 05.11.2016. Erstmals wurde neben Bildern und Objekten zugleich Literatur (insbesondere Bilder in der Literatur) präsentiert. Die Dokumentation dazu finden Sie aus der Inhaltsangabe heraus im Parforceritt durch die Falter-Installation. Fortgeführt und ergänzt wurde die Literaturinstallation übrigens noch einmal in der letzten Ausstellung des Jahres 2016, in „Kunterbunt“. Deren Vernissage fand am 12.01.2016 statt.

Kleine Formate

„Kunterbunt“ einmal in Bildern von Monika Hüttenbügel. Große Kunst für kleines Geld.

Die Veranstaltung endet am 07.01.2017 und wird durch das „Bildgestöber“ abgelöst. Ein neues Konzept ist hierfür in Arbeit, um unsere Präsentationen für Sie noch interessanter zu machen.

Mit dem Grünen Sofa zur grünen Insel: Lesung mit Tanja Bern

schrieb am 02.10.2016 - Allgemeine Themen, Autoren und Bücher, Das Grüne Sofa, Presse-Infos - Noch keine Kommentare

Plakat Tanfa Bern beim Grünen SofaTanja Bern liest aus „Distant Shore – Sterne der See“ – Drama und Romantik vor der Kulisse der grünen Insel

Am 11. Oktober 2016 nimmt Tanja Bern auf dem „Grünen Sofa“ im Haus Arndt Platz. Die beliebte Gelsenkirchener Autorin von Romance und Fantasy-Romance, wie „Am weißen Strand“ (Droemer Knaur), „Fluchjuwel“ (Bookshouse) oder „Schattenhauch“ (Carlsen), präsentiert ab 19.30 Uhr ihre soeben im Hildener KopfKino-Verlag erschienene Romance-Trilogie „Distant Shor -Sterne der See“.
Sie nimmt ihr Publikum mit auf eine ebenso gefühlvolle wie landschaftlich beeindruckende Reise in den Südwesten Irlands. Der junge Deutsche Ben trifft dort auf die Irin Hanna, die ihm, ohne es zunächst zu wissen, dabei hilft, die Trauer um seine Zwillingsschwester zu überwinden. Mehr Infos zu Tanja Bern finden Sie auf ihrer Autoren-Webseite: www.tanja-bern.de

Das „Grüne Sofa – Autorenlesung in Haus Arndt“ ist eine Veranstaltungsreihe der Künstlergruppe Falter (www.ig-klm.de) in Zusammenarbeit mit Haus Arndt und der Stadt Langenfeld. Einlass ist 19.00 Uhr, Beginn gegen 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Neue Banner für’s Karree

schrieb am 01.10.2016 - Allgemeine Themen - Noch keine Kommentare

Der Falter bringt sich mit neuer Werbung ein

Neugestaltung des Counters und Werbung für das Treppenhaus

Heute sind neue Werbeflächen für unseren Showroom angekommen. Sie werden künftig den Counter sowie die mittlere Säule zieren. Zuden gibt es Bannerwebung im Innenraum des Karrees neben den Rolltreppen. Einen ersten Einblick gewährt das oben eingefügte Bild. Eine Fotostrecke hierzu wird in Kürze folgen.

Grünes Sofa: Jane Oswald liest „Fischgeflüster“

schrieb am 02.08.2016 - Allgemeine Themen, Autoren und Bücher, Das Grüne Sofa, Presse-Infos - Noch keine Kommentare

Plakat-Oswald-300_01Beim 24. „Grünen Sofa – Autorenlesung in Haus Arndt“ ist wieder eine Langenfelder Autorin zu Gast. Am Dienstag, den 9. August 2016 ab 19.30 Uhr, liest Jane Oswald aus ihrem Debüt-Roman „Fischgeflüster“, der beim Münsteraner Verlag Monsenstein und Vannerdat erschienen ist.

„Fischgeflüster“ erzählt das Leben eines Mannes auf der Suche nach der großen Liebe. Das besondere an diesem Buch ist, dass es von einer Frau aus der Sicht eines Mannes geschrieben wurde. Alles dreht sich um die Suche nach der Einen. Günther ist Mitte 30 und sehnt sich nach der großen Liebe. Seine Mitbewohner, eine Topfpflanze und drei Fische, sind die einzigen Lebewesen, die seine Wohnung mit ihm teilen. Günther ist Romantiker und malt sich oftmals die perfekte Frau in seinen Träumen aus. Wird er sie finden? Auf der Suche lernt Günther eine Menge über sich selbst und das Leben.

Ein zweites Buch ist in Vorbereitung. Jane Oswald ist gebürtige Düsseldorferin. Sie begann nach dem Abitur ein Studium der Germanistik und evangelischen Theologie, durchlebte mehrere berufliche Anlaufstellen und arbeitete viele Jahre als Beraterin und Ausbilderin in einem Dienstleistungsunternehmen. Heute lebt sie mit ihrem Mann, zwei Hunden und zwei Katzen in Langenfeld. Mehr Infos zu Jane Oswald finden Sie auf ihrer Autoren-Webseite: www.janeoswald.de

Das Opening zu „Grenzenlos“

schrieb am 12.06.2016 - Allgemeine Themen, Maler und Ausstellungen, Musiker und Konzerte, Showroom Marktkarree - Noch keine Kommentare

Bluesrock / Blues-Pop mit deutschen Texten: "Fast Vier"

Bluesrock / Blues-Pop mit deutschen Texten: „Fast Vier“

Am gestrigen Samstag (dem 11.06.2016) fand unsere Vernissage zu „Grenzenlos“ statt. Dazu verzeichneten wir unseren bisher größten Publikumszustrom. Geschätzt weit über 100 Gäste waren zur Eröffnung dabei und haben das Buffet abgeräumt. Im Laufe des Nachmittags waren es dann noch einmal 50 bis 100 „Schaulustige“, die uns beehrt haben. Auch ohne Unterstützung durch das mexikanische Generalkonsulat (Konsul leider verhindert) haben wir mit vier Rednern und gleich zwei Musikgruppen ein tolles Opening hinbekommen. Glückwunsch dazu an uns alle und noch einmal herzlichen Dank an „Fandango“ und Falter-Mitglied Andreas mit „Fast Vier“, die alle Zuhörer begeistern konnten.

Die Rede des Sprechers zum Event: „Sehr geehrte Damen und Herren,

ich darf Sie als Sprecher der Gruppe Falter recht herzlich begrüßen. Wir befinden uns hier im Ladenlokal des Ex-Tiger-Hobby im Marktkarree, seit nun 16 Monaten dem Domizil der Interessengemeinschaft Kunst-Literatur-Musik in Langenfeld. Das Lokal wird uns übrigens von der Betreiberin des Marktkarrees, der Fa. TKN kostenfrei zur Verfügung gestellt. Deshalb hier von dieser Stelle noch einmal dafür einen herzlichen Dank.

Pepe vorweg zur Ausstellung (Bild: Ralf Blech)

Sprecher „Pepe“ vorweg zur Ausstellung. im Hintergrund „Fandango“ (Bild: Ralf Blech)

Hervorgegangen ist die Ausstellungsreihe der Gruppe Falter im Übrigen aus einer nur für wenige Wochen geplanten Aktion „Kunst statt Leerstand“. Inzwischen stemmen wir nun schon die 17. Ausstellung hier im Karree, die 21. insgesamt. Was uns besonders freut: Wir begehen aktuell eine erste Ausstellung gemeinsam mit mexikanischen Freunden. Auch deshalb haben wir uns aus Anlass der Vernissage mit politischer Prominenz verstärkt, als da wären Herr Manfred Krick als stellvertretender Landrat des Kreises Mettmann und Frau Elke Horbach als stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Langenfeld. Zudem haben sich Mitglieder des Kulturausschusses und des Kulturamtes der Stadt eingefunden, denen ich allen ausdrücklich für Ihr Kommen danken darf. Hinweisen möchte ich überdies schon jetzt auf die musikalische Untermalung am heutigen Nachmittag durch sowohl mexikanische wie deutsche Künstler. Es präsentiert mexikanische Musik die Gruppe „Fandango“ und deutsche, besser internationale Musik mit deutschen Texten, die Langenfelder Band „Fast Vier“. Wie Sie sehen, lohnt es sich also, der Veranstaltung bis zum Ende beizuwohnen.

Zu unserer gemeinsamen Ausstellung: Es war von vornherein das erklärte Ziel der Gruppe Falter, für die Völkerverständigung zu werben. Denn schon immer fiel der Kunst die Aufgabe der Völkerverständigung zu, die die Kunst auch wie selbstverständlich aufgenommen und umgesetzt hat. In einer Zeit, in der vielfach auf Unterschiede zwischen Menschen und Kulturen abgehoben wird, hoffen wir, dass wir zusammen ein Signal senden können für mehr Gemeinsamkeit und mehr kulturellen Austausch. Denn ohne Zweifel ist unser Planet endlich, sitzen wir alle in demselben Boot und kämpfen mit ganz ähnlichen, nämlich menschlichen Problemen. So finden Sie in dieser Ausstellung Bilder zur Anregung, Bilder zur Diskussion und Bilder ganz einfach nur zum Anschauen. Viel Spaß damit und vor allem wünsche ich uns allen dazu einen regen Gedankenaustausch. Vielen Dank.“

Weitere Redner waren danach: Herr Manfred Krick, Frau Elke Horbach, Herr Waldo Gamez Dominguez, Letzterer nicht nur seit Jahren Vorsitzender des Deutsch-Mexikanischen Kulturvereins, sondern zugleich frisch gewählter Vorsitzender aller mexikanischen Kulturvereine in Europa und Mitorganisator der Ausstellung.

Pia Recht: Vom „Grünen Sofa“ auf die Grüne Insel

schrieb am 01.06.2016 - Allgemeine Themen, Autoren und Bücher, Das Grüne Sofa - Noch keine Kommentare

Bei der 22. Autorenlesung auf dem „Grünen Sofa“ in Haus Arndt, Langenfeld, geht es um Herzschmerz, Drama und Liebe. Am Dienstag, den 14. Juni 2016 ab 19:30 Uhr, entführt die Autorin Pia Recht aus Mettmann ihre Zuhörer in den Westen Irlands. Sie liest aus ihrem Roman „Der Herzschlag Connemaras – Kastanienrot“

Das "Grüne Sofa" mit KopfKino-Autorin Pia RechtDie gelernte Einzelhandelskauffrau arbeitet als Projektassistentin einer internationalen Firma für klinische Forschung. Als Autorin konzentriert sie sich auf irische Geschichten, schreibt aber auch Liebesromane, Science-Fiction, Fantasy, Krimis, Tier- und Kindergeschichten. Seit 2013 lebt sie auf einem Reiterhof mit eigenem Pferd. Sie verbringt jeden Urlaub auf der grünen Insel. Sie veröffentlicht im Hildener KopfKino Verlag.
Lassen Sie sich verzaubern, wenn ein Londoner Geschäftsmann im hintersten Winkel Irlands auf die Liebe seines Lebens trifft und sie wieder zu verlieren droht. Mehr Infos zu Pia Recht finden Sie auf ihrer Autoren-Webseite: www.dublinertinte.jimdo.com

Das „Grüne Sofa“ ist eine Veranstaltungsreihe der Künstlergruppe Falter (www.ig-klm.de) in Zusammenarbeit mit Haus Arndt und der Stadt Langenfeld. Einlass ist 19.00 Uhr, Beginn gegen 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

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