Kategorie: Showroom Marktkarree

Vernissage zu „Original & Fälschung“

schrieb am 20.03.2017 - Presse-Infos, Showroom Marktkarree - Noch keine Kommentare

Plakat zur Ausstellung Original & Fälschung

Ausstellung Original und Fälschung

Die Künstlergruppe Falter ist immer gut für Überraschungen. In ihrer 21. Ausstellung im MarktKarree konfrontiert sie ihr Publikum mit dem Thema ORIGINAL UND FÄLSCHUNG. Was mag den Besuchern diesmal hier an kreativen Ideen begegnen?

Das Abbild oder die Kopie eines Kunstwerks ist nicht unbedingt und von vornherein eine Fälschung. Es ist eben nur kein Original. Zur Fälschung wird es erst in dem Moment in dem der naive oder auch kriminelle Vorsatz besteht, es als Original gewinnbringend an den Mann zu bringen. Allerdings kann auch schon das reine Abbild, eine Fotografie oder Laser-Kopie im Bereich des Illegalen liegen, wenn davon Urheberrechte betroffen werden.

Es geht in dieser Ausstellung um die Auseinandersetzung mit einem Originalbild. Das kann von einem berühmten Maler, einem befreundeten Künstler oder ganz einfach ein Foto sein, welches uns gefällt. Jeder Maler hat Vorlieben, wiederkehrende Pinselstriche, Motive, Themen und Techniken.
Bei der Auseinandersetzung geht es folglich nicht immer um die identische Umsetzung, sondern um die Essenz, die Erinnerung, die den Betrachter ein Bild nicht vergessen lässt. Das können z.B. die Augenbrauen und die Frisur aus den Selbstbildnissen von Frida Kahlo sein oder eine Stimmung die in Landschaftsbildern wiederkehrt.

Hat man eine Vorliebe für die Abstraktion, so möchte man den Schwung und die Dynamik zum Ausdruck bringen, aber auch eine zeitweise meditative Ruhe und Entspannung. Auf diese Weise kann man sich dem Thema auf unterschiedliche Weise nähern und sein persönliches Empfinden über die Authentizität einer Fälschung weit fassen.

Bei jedem Bild bleibt damit die Frage offen, ob es wirklich ein Original oder eine Fälschung ist. Vielleicht gestalten wir mit den gefälschten Bildelementen wieder ein Original oder aber nur eine kopierte Fälschung von Bildaussagen?
Ganz sicher werden wir in dieser Ausstellung im Wesentlichen eine große Anzahl von Originalen bewundern können. Sogar Originale, die möglicherweise als nicht fälschbar gelten müssen, weil sie so speziell gemacht sind. Unter Umständen ist hier aber auch die eine oder andere Fälschung versteckt. Seien wir neugierig.

Als Gastbeitrag gibt es diesmal zum Thema eine interessante Projektarbeit der PAULUS-SCHULE, mit gelungenen Variationen zu Bildern des Bauhaus-Künstlers Kandinsky. Die 11 Schüler im Alter von 8 – 10 Jahren aus dem Kurs „Malen, Zeichnen, Drucken…“ mit Kursleiterin Elke Andrea Strate haben jeder sowohl ein impressionistisches als auch ein abstraktes Bild des Künstlers auf ihre Weise in ein neues Bild übertragen. Das Vorgehen ist wie bei einer Fälschung aber der Anlass ist natürlich rein pädagogischer Art.

Für die musikalische Umrahmung sorgen diesmal ebenfalls sehr junge Künstler nämlich Mathilda Varone (8), Klavier & Geige und Julie Kesseler (8), Gitarre & Gesang.

Kommen Sie am Samstag, den 25. März 2017 von 12:00 – 16:00 Uhr zur Vernissage ins MarktKarree. Feiern Sie mit uns die Kunst und bleiben Sie den Künstlern gewogen. Geöffnet ist die Schau dann dienstags bis freitags in der Zeit von 17-19 Uhr und samstags von 12 bis 16 Uhr.

 

Der Nachtrag zur Vernissage

Am 24.03.2017 fand unsere Vernissage zu „Origial & Fälschung“ statt. Hier einige Bilder des Events, der wieder viele Zuschauer in seinen Bann schlug. Vor allem die junge Musikerin faszinierte mit ihrem Kavier- und Violinenspiel.

Mathilda Varone an der Violine

Mathilda Varone am Klavier

Die Kinder mit Kunsterzieherin Elke Strate

Die Kindergruppe vor Ihren Bildern zu Original und Fälschung

Immer wieder ein Genuss

Der Falter weiß zu feiern

Das Märchen von Goethe

schrieb am 18.01.2017 - Metaphysik-Literatur-Installation, Showroom Marktkarree - Noch keine Kommentare

Das Märchen von Goethe zählt zu den rätselhaftesten Schriften der Literaturgeschichte. Dazu der Autor selbst: „Es ist zugleich bedeutend und deutungslos.“ Letzteres war es jedenfalls für seine Zeitgenossen. Inzwischen lässt es sich jedoch auflösen.

Beginnen wir mit einem Auszug, über den viel gerätselt wurde: „Wie dem auch sei“, sagte die Schlange, „der Tempel ist erbauet.“ – „Er steht aber noch nicht am Flusse,“ versetzte die Schöne. „Noch ruht er in den Tiefen der Erde“, sagte die Schlange, „ich habe die Könige gesehen und gesprochen.“ Aber wann werden Sie aufstehn?“ fragte Lilie. Die Schlange versetzte: „Ich hörte die großen Worte im Tempel ertönen: >Es ist an der Zeit<.“ (Der Satz stammt also von Goethe und wurde von der Friedensbewegung nur aufgenommen.)

Das Märchen von Goethe - Rätsel und Lösung

Der Tempel symbolisiert das Ende der Religionen

Nachdem sich der Tempel verwandelt und aus der Erde aufgestiegen war, erschien das Volk. Sie sehen übrigens den Tempel links. Er steht am Strom der Käufer (Fußgängerzone) in der Langenfelder Innenstadt. Doch weiter im Text:

„…und das Volk zerstreute sich in dem Tempel, seine Neugierde zu befriedigen. Es betrachtete die drei aufrecht stehenden Könige mit Staunen und Ehrfurcht, aber es war desto begieriger zu wissen, was unter dem Teppiche in der vierten Nische für ein Klumpen verborgen sein möchte; denn, wer es auch gewesen sein mochte, wohlmeinende Bescheidenheit hatte eine prächtige Decke über den zusammengesunkenen König hingebreitet, die kein Auge zu durchdringen vermag und keine Hand wagen darf, wegzuheben.

… Unvermutet fielen Goldstücke, wie aus der Luft, klingend auf die marmornen Platten, die nächsten Wanderer stürzten darüber her, um sich ihrer zu bemächtigen,… Man begreift wohl, dass die abziehenden Irrlichter sich nochmals eine Lust machten und das Gold aus den Gliedern des zusammen- gesunkenen Königs auf eine lustige Weise vergeudeten… Endlich verlief es sich allmählich, zog seine Straße, und bis auf den heutigen Tag ist der Tempel der besuchteste auf der ganzen Erde.“

Lösungen zu: Das Märchen von Goethe

Zu den Goldstücken siehe das Märchen „Die Sterntaler“. Es findet sich links neben dem Eingang. Und zu den Königen:
Laotse ist der Weise des goldenen Zeitalter, der goldene König. Zu seiner Zeit beherrschte Religion noch nicht alle gesellschaftlichen Bereiche. Persönliche Entwicklung war noch möglich.
Goethe war der silberne König, ausgestattet mit allen Tributen der Macht, denn jeder weiß, was wir an ihm haben.
Der dritte, der eiserne König, war Friedrich Nietzsche, derjenige, der die Käule schwang.
Und der vierte König schießlich, der zusammengesetze König, war der letzte Prophet. Der verwandelte nur ein Schlüsselerlebnis in „Gold“ (die Goldader, die ihn durchzieht) und den Rest seiner „Kindheitswunder“ leider nicht in Weisheit.
Beleuchtet wird das Alles vom Alten mit der Laterne, dem Unterzeichner. Der ist selbst ein Rätselmeister, wie die drei erstgenannten.

Damit noch zu einigen Bildern des Tempels und seiner Erbauung, der tatsächlich aus einer zusammengeschobenen Metaphysik-Literaturinstallation ans Fenster rücken musste. Als wenn das Märchen von Goethe eine Vision seines Autors gewesen wäre, weil dieser die Installation beim Falter voraus ahnte …

Ausstellung „Bildgestöber“

schrieb am 02.01.2017 - Presse-Infos, Showroom Marktkarree - Noch keine Kommentare

Ausstellung Bildgestöber 2017

Das Plakat zu Bildgestöber

Pressetext „Bildgestöber“

Viele Menschen nutzen die dunkle Jahreszeit zur Ruhe, zur Besinnung und zur Refelexion. Man sitzt im Warmen, denn draußen ist es ungemütlich. Dort fegt der Wind übers Land und wirbelt die Blätter des vergangenen Jahres auf. Blattgestöber nennt man es, wenn die Bäume kahl da stehen und ein schräg einfallendes Sonnenlicht das Spiel des Windes beleuchtet.

Ihre 20. Ausstellung im Marktkarree, ihre 25. als Vereinigung, ist Anlass für die Gruppe Falter, um noch einmal in den reichen Fundus zu greifen. Die schönsten Bilder der vergangenen Schauen wurden deshalb zusammengetragen, sie noch einmal dem Publikum zu präsentieren. Das sind vor allem die Kunstwerke, die bei Ihnen die größte Aufmerksamkeit bekommen haben. Und welcher Titel könnte das besser abbilden, als „Bildgestöber“. Zudem besteht in den trockenen und warmen Räumlichkeiten im ersten OG des Marktkarrees kaum die Gefahr, dabei vom Winde verweht zu werden. Kommen Sie also vorbei und lassen Sie sich von einen Querschnitt des Falter-Schaffens, ob Bild, Literatur oder Skulptur, überraschen.

Die Vernissage unserer neuen Ausstellung findet am 14.01.2017 in der Zeit von 12 bis 16 Uhr statt. Untermalt wird das Opening von der Gruppe „Rocks & Roses“. Geöffnet ist die Schau dann Dienstags bis Freitags in der Zeit von 17-19 Uhr und Samstags von 12 bis 16 Uhr.

Unsere Ausstellungen 2016

schrieb am 03.12.2016 - Allgemeine Themen, Showroom Marktkarree - Noch keine Kommentare

Auch in 2016 gab es wieder interessante Veranstaltungen im Marktkarree, in den Räumen des ehemaligen Spielzeugladens im ersten OG.

Reinhards Puppenparade zum Puppentheater

Reinhards Puppenparade zum „Puppentheater“

Die Ausstelungen in 2016 eröffnete das Puppentheater, hier Fotos von Claudia Grunewald.

Den Reigen in 2016 öffnete das „Puppentheater“, hier Fotos von Claudia Grunewald.

Im Anschluss an die 2015er Ausstelllung „Eiszeit“ öffneten wir am 13.02.2016 den Ausstellungs-Reigen mit „Puppentheater“, wie gewohnt mit Vernissage zwischen 12 Uhr und 16 Uhr. Der Veranstaltung folgten vom 09.04.2016 bis zum 04.06.2016 „Nur 100 Stunden“ (reine Ausstellungszeit), zugleich ein Titel, der „die wenige Zeit“ und „die Hetze in der heutigen Zeit“ zum Inhalt hatte. Dem folgte mit „Grenzenlos“ eine erste internationale Ausstellung mit mexikanischen Künstlern und reichlich Unterstützung durch politische Prominenz. Das Opening war am 11.06.2016 erneut in der Zeit zwischen 12 Uhr und 16 Uhr und wurde von zwei Musikgruppen begleitet, der mexikanischen Gruppe „Fandango“ und der Langenfelder Band „Fast Vier“.

Mexikanische Gastkünstlerinnen bei "Grenzenlos"

Mexikanische Gastkünstlerinnen bei „Grenzenlos“

Die Ausstellung „Du & Ich“ folgte vom 10.09.2016 an bis zum 05.11.2016. Erstmals wurde neben Bildern und Objekten zugleich Literatur (insbesondere Bilder in der Literatur) präsentiert. Die Dokumentation dazu finden Sie aus der Inhaltsangabe heraus im Parforceritt durch die Falter-Installation. Fortgeführt und ergänzt wurde die Literaturinstallation übrigens noch einmal in der letzten Ausstellung des Jahres 2016, in „Kunterbunt“. Deren Vernissage fand am 12.01.2016 statt.

Kleine Formate

„Kunterbunt“ einmal in Bildern von Monika Hüttenbügel. Große Kunst für kleines Geld.

Die Veranstaltung endet am 07.01.2017 und wird durch das „Bildgestöber“ abgelöst. Ein neues Konzept ist hierfür in Arbeit, um unsere Präsentationen für Sie noch interessanter zu machen.

Du & Ich

schrieb am 31.08.2016 - Maler und Ausstellungen, Musiker und Konzerte, Presse-Infos, Showroom Marktkarree - Noch keine Kommentare

Einladung zur 18. Ausstellung im Marktkarree "Du & Ich"

Einladung zur 18. Ausstellung im Marktkarree „Du & Ich“

„Du und Ich“ oder „Ich und Du“?

  1. Ausstellung der Künstlergruppe FALTER im Markt Karree Langenfeld

 

„Du und Ich“ oder „Ich und Du“? Der Titel der neuen Ausstellung der Gruppe Falter ist nicht allein ein Synonym für Zweisamkeit. Denn schon von frühester Kindheit an begreift und erkennt der Mensch sich erst in der Interaktion mit seiner Umwelt. Deshalb hat die Künstlergruppe einmal die vielen Facetten zu dem Thema aufgegriffen. In der Ausstellung geht es daher um etwa das Erkennen im Spiegelbild oder die Selbstfindung mithilfe der Umwelt. Auch Antworten aus Träumen, Reflektionen, Harmonien und Disharmonien oder bewusstes Denken contra Gedankenlosigkeit stehen im Fokus der Kunstwerke. Letztendlich geht es natürlich immer um die großen Themen, nämlich Sinnfragen, Liebe, Leid und Hass. So kann der Betrachter der Bilder, Skulpturen und Installationen über die reine Schönheit der Arbeiten hinaus sich eigene Gedanken zum Thema machen.

Insgesamt haben sich im Übrigen 18 Künstler der Gruppe Falter zur 18. Ausstellung zusammengefunden, um Ihnen das Wechselspiel von „Du & Ich“ bewusst zu machen. Claudia Aldenhoven, Ralf Blech, Alice Breuckmann, Reinhard Frotscher, Uschi Gehrling, Hartmut Hegener, Ilona Heller, Monika Hüttenbügel, Heide Kaiser, Sylvia Knust-Schubert, Marianne Liebe, Herbert Marschlich, Claus-Peter Peters, Sigrid Shafagh, Elke Andrea Strate, Tasmie , Helga Elisabeth Wendorf und Uwe Wilcke – haben zu Pinsel, Farbe, Meißel, PC und Fotoapparat gegriffen und sehr unterschiedliche Exponate zum Thema „Du & Ich“ entstehen lassen.

Als Gastkünstlerin zeigt die 8 jährige Frida Küsters ein Bild zu diesem Thema.

Akustik-Duo "Double Mission"

Harald Deus und Frank Molitor haben den Blues im Blut

Musikalisch umrahmt wird das Opening von der Band „Double Mission“.

Neben den bildenden Künstlern sind auch wieder die Autoren mit Büchern zur Stadtgeschichte, zur Lebenshilfe, dazu Stadtkrimis, Pulp Fiction und Belletristik mit am Start.

Die Ausstellung im 1. OG des Markt-Karrees, Solinger Str. 20-22, 40764 Langenfeld, öffnet die Pforten mit Vernissage am Samstag, den 10.09.2016 in der Zeit von 12:00 – 16:00. Die Gruppe Falter lädt Sie dazu herzlich ein. Darüber hinaus wird die Ausstellung im Markt-Karree während der Laufzeit vom 10.09.2016 – 05.11.2016 zu den nachfolgenden Öffnungszeiten zu sehen sein.

Dies ist eine Veranstaltungsreihe der Künstlergruppe Falter in Zusammenarbeit mit dem Markt Karree und der Stadt Langenfeld. Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten:

Di – Fr: 17:00 Uhr – 19:00 Uhr
Sa: 12:00 Uhr – 16:00 Uhr

Das Opening zu „Grenzenlos“

schrieb am 12.06.2016 - Allgemeine Themen, Maler und Ausstellungen, Musiker und Konzerte, Showroom Marktkarree - Noch keine Kommentare

Bluesrock / Blues-Pop mit deutschen Texten: "Fast Vier"

Bluesrock / Blues-Pop mit deutschen Texten: „Fast Vier“

Am gestrigen Samstag (dem 11.06.2016) fand unsere Vernissage zu „Grenzenlos“ statt. Dazu verzeichneten wir unseren bisher größten Publikumszustrom. Geschätzt weit über 100 Gäste waren zur Eröffnung dabei und haben das Buffet abgeräumt. Im Laufe des Nachmittags waren es dann noch einmal 50 bis 100 „Schaulustige“, die uns beehrt haben. Auch ohne Unterstützung durch das mexikanische Generalkonsulat (Konsul leider verhindert) haben wir mit vier Rednern und gleich zwei Musikgruppen ein tolles Opening hinbekommen. Glückwunsch dazu an uns alle und noch einmal herzlichen Dank an „Fandango“ und Falter-Mitglied Andreas mit „Fast Vier“, die alle Zuhörer begeistern konnten.

Die Rede des Sprechers zum Event: „Sehr geehrte Damen und Herren,

ich darf Sie als Sprecher der Gruppe Falter recht herzlich begrüßen. Wir befinden uns hier im Ladenlokal des Ex-Tiger-Hobby im Marktkarree, seit nun 16 Monaten dem Domizil der Interessengemeinschaft Kunst-Literatur-Musik in Langenfeld. Das Lokal wird uns übrigens von der Betreiberin des Marktkarrees, der Fa. TKN kostenfrei zur Verfügung gestellt. Deshalb hier von dieser Stelle noch einmal dafür einen herzlichen Dank.

Pepe vorweg zur Ausstellung (Bild: Ralf Blech)

Sprecher „Pepe“ vorweg zur Ausstellung. im Hintergrund „Fandango“ (Bild: Ralf Blech)

Hervorgegangen ist die Ausstellungsreihe der Gruppe Falter im Übrigen aus einer nur für wenige Wochen geplanten Aktion „Kunst statt Leerstand“. Inzwischen stemmen wir nun schon die 17. Ausstellung hier im Karree, die 21. insgesamt. Was uns besonders freut: Wir begehen aktuell eine erste Ausstellung gemeinsam mit mexikanischen Freunden. Auch deshalb haben wir uns aus Anlass der Vernissage mit politischer Prominenz verstärkt, als da wären Herr Manfred Krick als stellvertretender Landrat des Kreises Mettmann und Frau Elke Horbach als stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Langenfeld. Zudem haben sich Mitglieder des Kulturausschusses und des Kulturamtes der Stadt eingefunden, denen ich allen ausdrücklich für Ihr Kommen danken darf. Hinweisen möchte ich überdies schon jetzt auf die musikalische Untermalung am heutigen Nachmittag durch sowohl mexikanische wie deutsche Künstler. Es präsentiert mexikanische Musik die Gruppe „Fandango“ und deutsche, besser internationale Musik mit deutschen Texten, die Langenfelder Band „Fast Vier“. Wie Sie sehen, lohnt es sich also, der Veranstaltung bis zum Ende beizuwohnen.

Zu unserer gemeinsamen Ausstellung: Es war von vornherein das erklärte Ziel der Gruppe Falter, für die Völkerverständigung zu werben. Denn schon immer fiel der Kunst die Aufgabe der Völkerverständigung zu, die die Kunst auch wie selbstverständlich aufgenommen und umgesetzt hat. In einer Zeit, in der vielfach auf Unterschiede zwischen Menschen und Kulturen abgehoben wird, hoffen wir, dass wir zusammen ein Signal senden können für mehr Gemeinsamkeit und mehr kulturellen Austausch. Denn ohne Zweifel ist unser Planet endlich, sitzen wir alle in demselben Boot und kämpfen mit ganz ähnlichen, nämlich menschlichen Problemen. So finden Sie in dieser Ausstellung Bilder zur Anregung, Bilder zur Diskussion und Bilder ganz einfach nur zum Anschauen. Viel Spaß damit und vor allem wünsche ich uns allen dazu einen regen Gedankenaustausch. Vielen Dank.“

Weitere Redner waren danach: Herr Manfred Krick, Frau Elke Horbach, Herr Waldo Gamez Dominguez, Letzterer nicht nur seit Jahren Vorsitzender des Deutsch-Mexikanischen Kulturvereins, sondern zugleich frisch gewählter Vorsitzender aller mexikanischen Kulturvereine in Europa und Mitorganisator der Ausstellung.

Show-room MarktKarree: Nur 100 Stunden

schrieb am 06.04.2016 - Allgemeine Themen, Maler und Ausstellungen, Presse-Infos, Showroom Marktkarree - Noch keine Kommentare

Die 2. Ausstellung 2016 im Show-room MarktKarree. Wir alle kennen Hollywood-Streifen mit Titeln wie „Nur 48 Stunden“ oder „Die 72 Stunden des Condor“. Dahinter verbergen sich Action-Streifen, die ihre Spannung aus dem Ablauf der Zeit und währenddessen zu beseitigender Hindernisse ziehen. Doch nur scheinbar bewegt sich die Zeit in nur eine Richtung. Schon unsere Träume überschreiten regelmäßig die Gesetze der Physik, lassen uns manchmal zugleich Vergangenes und Zukünftiges sehen. Künstler überschreiten mit ihren Werken diese Grenzen regelmäßig.

Plakat Ausstellung im MarktKarree: "Nur 100 Stunden"So hat sich auch die Künstlergruppe FALTER mit dem Phänomen „Zeit“ auseinandergesetzt und ihr mehr als nur die Qualität einer vierten Dimension abgerungen. Wir lassen Sie teilhaben an einer grenzenlosen Zeitempfindung über alle Beschränkungen einer nur vorgeblich existenten Zeitschiene sowie über alle Kulturen und Epochen hinweg. Exponate des „Puppentheaters“ sowie Objekte zu Film und Zeit wurden zu einer spannenden Ausstellung kombiniert. Kommen Sie während unserer „Nur 100 Stunden“ Öffnungszeiten ins Marktkarree und lassen Sie sich in unsere vierte Dimension entführen. Doch beeilen Sie sich: Auch Ihnen sitzt bei „Nur 100 Stunden“ die Zeit im Nacken.
Begeben Sie sich mit den ausstellenden Künstlern – Claudia Aldenhoven, Eddi Bächer, Alice Breuckmann, Helga Elisabeth, Sybille Falke, Reinhard Frotscher, Uschi Gehrling, Claudia Grunewald, Ilona Heller, Monika Hüttenbügel, Heide Kaiser, Sylvia Knust-Schubert, Herbert Marschlich, Claus-Peter Peters, Sigrid Shafagh, Elke Andrea Strate und Rainer Wendorf auf eine Zeitreise von der Vergangenheit bis in die Zukunft.

Die Künstlergruppe FALTER lädt Sie recht herzlich zur Vernissage am Samstag, den 09.04.2016 in der Zeit von 12:00 – 16:00 ins 1. OG des Markt Karrees Langenfeld ein.
Die Ausstellung ist vom 09.04.2016 – 04.06.2016 zu folgenden Öffnungszeiten im Markt Karree, Solinger Str. 20-22, 40764 Langenfeld zu sehen:Di – Fr: 17:00 Uhr – 19:00 Uhr und Sa: 12:00 Uhr – 16:00 Uhr

Feedback zu B & B Menopause

schrieb am 19.03.2016 - Das Grüne Sofa, Projekt Highlights, Showroom Marktkarree - Noch keine Kommentare

Helmut Dunkel stellt vor

Volles Haus, nicht nur den Organisator des „Grünen Sofas“ freute es.

Am 18.03.2016 veranstaltete die Künstlergruppe Falter im Rahmen der Reihe „Grünes Sofa“ eine Neuauflage der „B & B Menopause“. Da sich das angestammte Dachstübchen im Haus Arndt bereits am ersten Abend als zu klein erwies, gab es nun die Neuauflage in den Falter-Räumen im Marktkarree. Auch dieses Mal mussten weitere Stühle organisiert werden, um der Besucherzahl Herr zu werden. Fast fünfzig Gäste fanden sich nämlich an diesem Abend ein und genossen Brigitte Schürkemper und Birgit Sahler in ihrer Neuauflage des Kabarett-Programms, nun schon um einige neue Sketche ergänzt. Beide sind im Übrigen, so wie man hört, bereits für weitere Veranstaltungen fest gebucht.

B & B Menopause im Karree

Birgit und Brigitte in Aktion

B & B jedenfalls ließ das Publikum teilhaben an den Gedanken und Gefühlen in die besten Jahre gekommener Damen. Dazu gab es reichlich Seitenhiebe auf die Familie sowie auf Tier- und Menschenliebe. Wie nicht anders zu erwarten, fanden sich zudem hinsichtlich des starken Geschlechts nur lobende Worte, während das schwache Geschlecht so Einiges an Ungemach zu ertragen hatte. Allerdings dürfte sich mancher am Ende nicht zu Unrecht gefragt haben, ob er sich denn nun dem schwachen oder dem starken Geschlecht zurechnen darf. Eine starke Leistung beider war es damit allemal, die mit ordentlich Applaus honoriert wurde. Wünschen wir uns, dass die beiden Damen in dieser Weise fortfahren mögen.

 

MarktKarree: Falter-Ausstellung „Puppentheater“

schrieb am 11.02.2016 - Allgemeine Themen, Maler und Ausstellungen, Presse-Infos, Showroom Marktkarree - Noch keine Kommentare

Plakat Falter-Ausstellung PuppentheaterDas Puppentheater gehörte ursprünglich mit seinen mechanisch bewegten Puppen, für die deren Spieler zugleich das Sprechen übernehmen, allein zur darstellenden Kunst. In unserem Kulturkreis richtet sich diese Form der Vorführung inzwischen fast nur noch an Kinder. In vielen anderen Kulturen jedoch wird dieses Theater noch heute zur Unterhaltung und Belehrung auch bei Erwachsenen geschätzt. Darüber hinaus ist das „Puppentheater“ inzwischen jedoch auch in der bildenden Kunst in Mitteleuropa angekommen, wo es zum Inbegriff einer abstrakteren Form der Betrachtung von Welt wurde. Die kleinen Bühnen mit Vorhängen und Bühnenkulissen, die uns zwar sogleich an großes Theater erinnern, wurden hier zu Sinnstiftern der großen Weltbetrachtung. So lassen Maler, Bildhauer, Fotografen und Autoren in ihren „Puppentheatern“ das Weltgeschehen mit Abstand an sich vorüberziehen. Sie weisen mit Pinsel, Werkzeug, Fotoapparat oder Schreibgerät auf die Dramen und Komödien hin, wie wir sie ebenso aus dem richtiger Theater, sprich dem wahren Leben, her kennen.
Auch die Künstlergruppe Falter hat sich dieses großen Themas angenommen und die 15 Künstler – Alice Breuckmann, Helga Elisabeth, Sybille Falke, Reinhard Frotscher, Uschi Gehrling, Claudia Grunewald, Ilona Heller, Monika Hüttenbügel, Heide Kaiser, Sylvia Knust-Schubert, Herbert Marschlich, Claus-Peter Peters, Sigrid Shafagh, Elke Andrea Strate und Rainer Wendorf zeigen mit Arbeiten zu den Unterthemen „Theater“, „Welt“, „Illusion“, Mythologie“ und „das pure Leben“ ihre Vorstellungen von „Puppentheater“.

Mit dieser Ausstellung eröffnen die FALTER ihr künstlerisches Jahr 2016 und laden Sie recht herzlich zur Vernissage am Samstag, den 13.02.2016 in der Zeit von 12:00 – 16:00 ins 1. OG des Markt Karrees Langenfeld ein.

Danach ist die Ausstellung vom 13.02.2016 – 02.04.2016 zu unseren regulären Öffnungszeiten im Markt Karree, Solinger Str. 20-22, 40764 Langenfeld zu sehen: Di – Fr 17:00 Uhr – 19:00 Uhr und Sa 12:00 Uhr – 16:00 Uhr

Vor- und Rückschau 2016

schrieb am 26.01.2016 - Allgemeine Themen, Autoren und Bücher, Das Grüne Sofa, Falter-Geschichte, Maler und Ausstellungen, Musiker und Konzerte, Showroom Marktkarree - Noch keine Kommentare

In 2016 wird es erneut Ausstellungen im Karree, in der LVR-Klinik Langenfeld und der LVR-Klinik Solingen geben. Daneben engagieren sich Falter-Mitglieder in Ausstellungen der Neander-Art-Gruppe, den Güterhallen Solingen, bei den Kunst-Tatorten, spielen Theater bei den Rampensäuen Haan oder lesen und gestalten bei der Kitty-Con etc. Zudem wird 2016 Musik von Falter-Mitgliedern zu hören sein, etwa bei eigenen Konzerten, auf Veranstaltungen, beim Woodslach-Festival usw.

Fototagebuch KsL im Karree

Kunst statt Leerstand Bände 1 bis 4

Wechsel in der Gruppe, etwa durch Wegzug und Zuzug, führen zudem zu spannenden Veränderungen in unserem Kunst-Spektrum. Überdies wir sind weit und breit die einzige Gruppe mit derzeit rund 30 aktiven Mitgliedern, die übers Jahr allesamt aktiv sind! Bei unseren gemeinsamen Veranstaltungen im Karre machen nämlich regelmäßig 20 und mehr Mitglieder mit. Nur einige wenige „Karteileichen“ halten wir auf deren eigenen Wunsch hin informiert. Das ist für vergleichbare Gruppen unserer Größe bundesweit einzigartig und mit Sicherheit unserer demokratischen, toleranten und offenen Ausrichtung geschuldet. Nichtsdestotrotz freuen wir uns jederzeit über Verstärkung, denn wir wollen alle voneinander profitieren und uns weiterentwickeln.

Die gemeinsamen Anstrengungen, insbesondere im Karree werden im Übrigen fotografisch dokumentiert. Dazu gesellen sich gemeinsame Ausflüge, gelegentlich Lesungen im Rahmen der Reihe „Das Grüne Sofa“ sowie unsere Strategietreffen. Alles ist offen einsehbar in den Bänden zu „Kunst statt Leerstand“, die Sie als geneigter Zuschauer oder interessierter Künstler gerne im Karree einsehen dürfen.

Wenn Sie selbst künstlerisch aktiv sind und bei uns mitmachen wollen, melden Sie sich bitte im Karree, nach Regeltreffen zum „Stammtisch“, ebenso nach Lesungen im „Haus Arndt“ oder aber zum Künstler-Plausch im „Flohmarkt“.

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