Kategorie: Projekt Highlights

Jubiläum 5 Jahre Falter Langenfeld

schrieb am 20.11.2017 - Maler und Ausstellungen, Musiker und Konzerte, Presse-Infos, Projekt Highlights, Showroom Marktkarree - Noch keine Kommentare

Unser kleines Jubiläum 5 Jahre Falter Langenfeld wirft seine Schatten voraus. Man höre und staune: Die Künstlergruppe Falter besteht seit nunmehr 5 Jahren und veranstaltet daher ein kleines Festival. Maler, Bildhauer, Musiker und Literaten werden versuchen, dem Publikum am ersten Wochenende im Dezember ein buntes Programm mit viel Abwechslung zu bieten. So etwa startet eine neue Ausstellung am Samstag, dem 02.12.2017, unter dem Titel „Stop & Go“. Nicht nur das aus dem Straßenverkehr bekannte Anhalten und Anfahren steht dazu Pate, sondern ebenso wird der Jahreswechsel thematisiert. Auch zu Sylvester hält man kurz inne und überlegt, wie das zurückliegende Jahr war, bevor man hoffnungsfroh ein neues Jahr beginnt. Die Künstlergruppe Falter bietet daher sowohl zu diesem Thema Bücher, Bilder und Skulpturen, als  auch kleine Formate als Präsente zu günstigen Preisen

Jubiläum 5 Jahre Falter Langenfeld

Jubiläum 5 Jahre Falter Langenfeld

Im Rahmen der Vernissage zur neuen Ausstellung „Stop & Go“ bestreitet Florian Kleber eine Lesung mit Musikbegleitung. Am gleichen Abend tritt dann im Rahmen der „Offenen Bühne“ die Gruppe „Dangerous To Life“ auf, eine Rockband aus Düsseldorf, die sich dem Pop/Punk verschrieben hat. Mit  Schlagzeug , Bass-Gitarre, Gitarre und Gesang bespielten die drei Musiker schon so einige Bühnen, zuletzt das SagWieso? Festival in Aachen. Ihre Texte beziehen sich auf bekannte Themen, etwa durchzechte Nächte, Freunde oder die verflossene Liebe.

Doch schon Tags zuvor gibt es Live-Musik:  Am Freitag dem 01.12.2017, bittet die Rock-Coverband „Wesmek“ aus Langenfeld ab 19 Uhr 30 zum Konzert. Zum deren Repertoire gehören Rock-Klassiker von AC/DC bis ZZ Top, die von der Band stilgerecht zubereitet werden, von den E-Gitarren die passende Würze bekommen und von den erfahrenen Gesangsstimmen die richtige Garnierung. Die Instrumentalsektion mit zwei Gitarren, Bass und Drums präsentiert handgemachte, ehrliche Musik ohne Synthesizer oder Samples. Dazu sorgen gleich zwei Gesangsstimmen für Abwechslung und Stimmung.

Am verkaufsoffenen Sonntag, dem 03.12.2017 schließlich, öffnet die Gruppe nicht allein ihre Pforten im Marktkarree, Solinger Straße 20, sondern präsentiert ihre Kunst im gesamten Marktkarree. Auch an diesem Tag gibt es wieder Live-Musik, dieses Mal Blues von der Band „Double Mission“. Bass-Gitarre, Gitarre und eine unverwechselbare Stimme kennzeichnen die Band, deren Musiker bereits auf viele Jahre Bühnenerfahrung zurückblicken können.

So ist für Kunst & Kultur, Kurzweil & Unterhaltung an gleich drei Tagen hintereinander gesorgt. Die Künstlergruppe Falter würde sich freuen, möglichst viele Besucher von Freitag bis Sonntag im Karree begrüßen zu können. Im Übrigen kann anlässlich des Jubiläums für einen kleinen Kostenbeitrag auch ein Jubiläumsheft erworben werden, das eine Retrospektive über 5 Jahre Falter bietet. Und wer sich als Künstler der Gruppe anschließen möchte, darf sich trotz Jubiläum 5 Jahre Falter Langenfeld ab 19 Uhr 30 gerne bei uns vorstellen.

Parforceritt Falter-Installation 2016

schrieb am 30.09.2016 - Metaphysik-Literatur-Installation, Projekt Highlights - Noch keine Kommentare

Kapitel 14: Parforceritt Falter-Installation 2016

Das Kapitel 12 der großen Falter-Installation im Jahr 2016 listet die Beiträge der Dokumentation und bietet unter dem Titel Parforceritt Falter-Installation 2016 eine Übersicht mit Inhaltsverzeichnis.

Die Klarspiegel der Installation

„Ich liebe mich“, damit sollte es losgehen – tut es aber meist nicht.

Hinweis: Die einzelnen Kapitel der Installation können von hier angesteuert werden. Sie werden jeweils in einem neuen Browserfenster angezeigt. Wer andererseits das erste Kapitel geöffnet hat und sich bis zum letzten durchlesen möchte, kann jeweils am Seitenende die nächste Dokumentation anklicken. Er bleibt in einem Browserfenster und muss folglich zu guter Letzt nur zwei Fenster schließen.

Die rechts nebenstehende Installation mit drei Klarspiegeln und den Bezeichnungen „Ich liebe mich“ ist natürlich bereits ein kleines „Teufelswerk“. Mir ist selbstredend noch aus eigener Erfahrung bekannt, dass ich mich vor dem Prozess gar nicht leiden mochte. Wenn ich in den Spiegel sah, hätte ich dem Kerl da drin am Liebsten eins auf die Fresse gehauen. Aber Herrschaften, das ist alles positiv und gehört dazu. Und deshalb eben kommt man sich in seinem Spiegelbild so vor, wie im zweiten Teil (unten) der Spiegelinstallation: Man sieht klar, dass man sich selbst nicht kennt – oder man sieht ganz klar, dass man nicht klar sieht. Alles verstanden? – Nun denn.

Das klare Bild des eigenen Selbst

Maßloses Erstaunen – das bin ich? – Ja, das klare Bild der eigenen Seele…

Kapitel 1 – Die Metaphysik in Goethes Faust
Hat eine Einleitung zum Werden und zur Intention der Installation zum Inhalt.

Kapitel 2 – Die Metaphysik-Literatur-Installation
Es werden die Abschnitte der Installation vorgestellt und deren bedeutung erläutert.

Kapitel 3 – Goethe als Schamane
Zitate aus dem Faust I und Erläuterungen dazu zeigen Goethe aus schamanischem Wege, bis er umkehrt.

Kapitel 4 – Goethe als Mystiker
Zitate aus dem Faust Teil II mit erklärungen weisen ihn nun als Mystiker aus.

Kapitel 5 – Gott und Teufel, Himmel und Erde
Zum Bildnis des Göttlichen, zu Gottesbildern, zur „Unperson“ des Teufels und zu der Möglichkeit, über die von Gott geborene, eigene Seele auf die große göttliche Seele zurückzuschließen.

Kapitel 6 – Hesse und Nietzsche zu Goethe
Der große Metaphysiker Goethe im Urteil zweier Kollegen.

Kapitel 7 – Die Nietzsche-Zarathustra-Installation
Bild und Texte der Installation und deren Bedeutung im Kontext zur Metaphysik-Literatur-Installation.

Kapitel 8 – Zarathustra und Zoroastrismus
Wer war Zarathustra und was sein Weltbild? Wie gelangte er zur Weisheit?

Kapitel 9 – Nietzsche-Vorbild-Zarathustra
Wie und warum der Prophet Zarathustra dem deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche zum Vorbild werden konnte.

Kapitel 10: Goethes „Das Märchen“
Goethe äußert sich über Kollegen, versteckt und über solche aus der zukunft, weil er dazu mit einer hochgestellten Persönlichkeit aus der Zeitlosigkeit in Kontakt stand.

Kapitel 11 – Bilder, Skulptur und die Sage vom Weissenstein
Die Bilderinstallation und deren Bedeutung sowie die Skulptur vom schwarzen Stein in Bezug auf die Sage um den Stein der Weisen – äh – natürlich den Weissenstein.

Kapitel 12 – Die Sterntaler – Grimms Märchen
Als Zugabe gibt es aus den Grimmschen Märchen „Die Sterntaler“ mit einer kurzen Interpretation. Schließlich handelt es sich hier um Mystik vom Feinsten.

Kapitel 13 – Das Ende der Religionen – Eine neue Zeit beginnt.
Nach Betrachtung aller metaphysischen Ansätze gilt: Das Ende der Religionen ! Ein neues Zeitalter beginnt.

Kapitel 14 – Parforceritt Falter-Installation 2016
Eine Inhaltsübersicht mit Gedanken zu den Kapiteln. (Hier fehlt die Möglichkeit zum Klick, denn – Du bist schon da.)

Feedback zu B & B Menopause

schrieb am 19.03.2016 - Das Grüne Sofa, Projekt Highlights, Showroom Marktkarree - Noch keine Kommentare

Helmut Dunkel stellt vor

Volles Haus, nicht nur den Organisator des „Grünen Sofas“ freute es.

Am 18.03.2016 veranstaltete die Künstlergruppe Falter im Rahmen der Reihe „Grünes Sofa“ eine Neuauflage der „B & B Menopause“. Da sich das angestammte Dachstübchen im Haus Arndt bereits am ersten Abend als zu klein erwies, gab es nun die Neuauflage in den Falter-Räumen im Marktkarree. Auch dieses Mal mussten weitere Stühle organisiert werden, um der Besucherzahl Herr zu werden. Fast fünfzig Gäste fanden sich nämlich an diesem Abend ein und genossen Brigitte Schürkemper und Birgit Sahler in ihrer Neuauflage des Kabarett-Programms, nun schon um einige neue Sketche ergänzt. Beide sind im Übrigen, so wie man hört, bereits für weitere Veranstaltungen fest gebucht.

B & B Menopause im Karree

Birgit und Brigitte in Aktion

B & B jedenfalls ließ das Publikum teilhaben an den Gedanken und Gefühlen in die besten Jahre gekommener Damen. Dazu gab es reichlich Seitenhiebe auf die Familie sowie auf Tier- und Menschenliebe. Wie nicht anders zu erwarten, fanden sich zudem hinsichtlich des starken Geschlechts nur lobende Worte, während das schwache Geschlecht so Einiges an Ungemach zu ertragen hatte. Allerdings dürfte sich mancher am Ende nicht zu Unrecht gefragt haben, ob er sich denn nun dem schwachen oder dem starken Geschlecht zurechnen darf. Eine starke Leistung beider war es damit allemal, die mit ordentlich Applaus honoriert wurde. Wünschen wir uns, dass die beiden Damen in dieser Weise fortfahren mögen.

 

Reinhard Frotscher im Karree

schrieb am 26.01.2016 - Allgemeine Themen, Falter und Welt, Projekt Highlights, Showroom Marktkarree, Texte zur Kunst - Noch keine Kommentare

Am 25.01.2016 strahlte der Infokanal des ZDF unter dem Titel „Kathagos vergessene Krieger“ einen Bericht ab, der sich mit der möglichen Entdeckung Südamerikas durch Menschen der Antike beschäftigte. Festungs-Rundbauten, Steinschleudern, Keramiken mit mediterranen Motiven, eine Axt mit Darstellung eines Altwelt-Tieres, rothaarige und blonde Indios usw. lassen auf eine frühe Entdeckung der neuen Welt durch antike Völker schließen. Infos zum Thema finden sich im Übrigen auch auf Wikipedia. Der Fernsehbericht jedenfalls stellte die Überlegungen unter anderem eines Hildesheimer Professors in den Mittelpunkt, der einen Aufbruch karthagischer Krieger sowie Kelten vermutet, die sich in Südamerika mit der einheimischen indigenen Bevölkerung vermischten. Genetisch lässt sich der Einfluss Europas und Nordafrikas dort auch nachweisen, man weiß nur nicht, wann dies geschah. Alle Indizien sprechen jedoch für eine Entdeckung auch Südamerikas lange vor Kolumbus.

Reinhards Wikinger

Installation „Wikinger in Amerika“ im Garten des Salon Kirch

Der zur „Gruppe Falter“ zählende Künstler „Reinhard Frotscher“ wurde während seines Südamerika-Aufenthaltes in den 1980er und 1990er Jahren selbst auf die beschriebenen Phänomene und weitere Spuren einer frühen Entdeckung aufmerksam. Seine eigenen Überlegungen hierzu flossen daher mit in sein künstlerisches Schaffen ein, wie etwa in seine Installation „Die Wikinger in Amerika“. Hierzu verwendete er Balken und Bretter aus südamerikanischen Flüssen, die er zu einer Gruppe der Nordkrieger zusammenstellte. Die erstmals in Langenfeld während der Ausstellung „Kunst statt Leerstand“ im Mai 2014 im Garten des ehemaligen Salons Kirch gezeigten Objekte (siehe Bild) sind derzeit wieder in Teilen während der noch laufenden Ausstellung „Eiszeit“ im Marktkarree zu besichtigen. Interessenten haben dort noch bis zum 30.01.2016 einschließlich die Gelegenheit, sich einen Eindruck von der ersten bekannten künstlerischen Umsetzung des Themas „Frühentdeckung Südamerikas“ zu verschaffen.    

Neue Künstlerpartnerschaft

schrieb am 16.12.2015 - Allgemeine Themen, Falter und Welt, Maler und Ausstellungen, Presse-Infos, Projekt Highlights - Noch keine Kommentare

Die erste Bestückung der kleinsten Galerie in LA Downtown

Die erste Bestückung der kleinsten Galerie in LA Downtown

Am 16.12.2015 eröffnete die „Künstlergruppe Falter“ eine Minigalerie in den Räumlichkeiten der Langenfelder Rockkneipe „Flohmarkt“. Alex Wolfart, Wirt und zugleich Drummer der Punkrock-Band „Massendefekt“ hatte dem Zusammenschluss von Malern, Bildhauern, Autoren und Musikern die Möglichkeit dazu eingeräumt. Nun werden parallel zu den Ausstellungen im Marktkarree Bilder der Gruppe auch im „Flohmarkt“ gezeigt. „Bislang kommen schon viele Fohmarkt-Gäste ins Karree“, so Peters, der sich jetzt noch mehr Zuspruch eines jüngeren und kunstinteressierten Publikums erhofft. Alex Wolfart stand als Musiker den Ideen der „Künstlergruppe Falter“ von Anfang an positiv gegenüber. „Für mich war es keine Frage,“ so Wolfart, „als der Wunsch und das Konzept an mich herangetragen wurden, der Gruppe den Platz zur Verfügung zu stellen.“ Die erste Kunstpräsentation, die nun eingeweiht wurde, weist allerdings nicht auf die laufende Ausstellung „Eiszeit“ hin, sondern hat bereits das „Puppentheater“ zum Thema. Künftig sollen allerdings beide Flächen (Karreee und „Flohmarkt“) gleichzeitig unter dem jeweiligen Motto bespielt werden. Interessierte können jetzt damit auch außerhalb der Öffnungszeiten des Marktkarrees Falter-Originalkunst genießen. Die im „Flohmarkt“ ausgestellten Exponate können dazu selbstredend erworben werden. Künstler und Kontaktdaten finden sich jeweils neben den Kunstwerken. Die Preise sind dann Verhandlungssache zwischen den Kaufinteressenten und den Künstlern. Das nachfolgende Bild zeigt den Sprecher der Gruppe, Claus-Peter Peters, zusammen mit dem Wirt des „Flohmarkts“, Alex Wolfart, bei der Einweihung der Minigalerie (Fotos: Reinhard Frotscher).

Peters und Wolfart prosten sich auf den Erfolg zu

Peters und Wolfart begießen ihren Erfolg mit einem Bier

Crossover – Die Mottenmodelle

schrieb am 21.05.2015 - Autoren und Bücher, Diskussion, Maler und Ausstellungen, Projekt Highlights, Showroom Marktkarree, Texte zur Kunst - Noch keine Kommentare

Die Gruppe bedauerte mein Tun vor ca. zehn Jahren, als sie von der Vernichtung meiner früheren Mottenmodelle erfuhr. Sie erbat sich ein neues Modell des von mir vermuteten „Versunkenen Schlosses“. Zugleich sollte das Ganze fotografisch begleitet und bildlich zu einem Crossover aufbereitet werden. Ein schriftstellerisches Crossover liegt bereits seit langem mit dem Buch „Die Sage(n) vom versunkenen Schloss“ vor. Nach einigem Zögern willigte ich ein und fertigte ein neues Modell auf fast 2 mal 2 Metern Grundfläche. Inzwischen erstrahlt es in voller Pracht und hält einige Besonderheiten bereit. So ist etwa am erkennbaren Aufbau der mutmaßliche Grund des Untergangs nachvollziehbar. Zudem erfreuen viele weitere Details nicht nur Kinderherzen. Einige ausführlichere Anmerkungen finden Sie übrigens am Modell selbst sowie zusätzlich auf meiner Webseite zur Stadtgeschichte „ritter-pitter.de“.

Das mutmaßliche, "versunkene Schloss" im Modell

Das mutmaßliche, „versunkene Schloss“ im Modell

So ein richtiges „Crossover“ war indes das Mottenmodell des versunkenen Schlosses in meinen Augen nicht. Ich wollte zusätzlich metaphysische Überlegungen und damit mein gesamtes schriftstellerisches Werk in ein solches Modell einfließen lassen. Da wir derzeit in einer Gemeinschaftsvitrine auf jeweils 50 mal 50 Zentimetern Grundfläche kreisrund gestaltete Objekte zu einer Gesamtschau vereinen (ähnlich den Falter-Nudelhölzern), kam mir der Gedanke eine „Yin & Yang“-Motte zu fertigen. Ein Bild finden Sie in der „Gallery“ nachfolgend, Erläuterungen zum Projekt auf meiner Webseite „forum-freie-mystik.de“.

Der Beitrag im Lokalkompass

1 Jahr „Kunst statt Leerstand“

schrieb am 16.05.2015 - Falter-Geschichte, Musiker und Konzerte, Projekt Highlights, Showroom Marktkarree - Noch keine Kommentare

Die langen Worte, nämlich die Rede zum 1-jährigen Jubiläum der Aktion „Kunst statt Leerstand“ (gehalten vom Gründer der Gruppe Claus-Peter Peters) findet Ihr / finden Sie nun hier: Rede zum Einjährigen

Da das Resümee zu einem Festtag kurz und knapp ausfallen soll, habe ich die Rede von dieser Seite „verlegt“. Ohnehin ernüchterndes Ergebnis: Das „Festtagsgesülz“ war eine undankbare Aktion, denn der Aufwand war groß und das Echo gering (erst wird eingefordert und dann hört keiner zu). Viel spannender erschien dem Publikum ganz offenbar die Band. Es gab sich nämlich die Gruppe „Pete Hummings & His Machine Screw“ oder besser gesagt: „Peter Plattke & Friends“ (einstens „Breitengrad“) die Ehre, sodass nach Singer-Songwriterin „Franzi Rockxx“ und der Cover-Band „Friday Nights“ (Ex-„Starfighter“) in unserem Showroom wieder einmal Live-Musik geboten wurde. Ein mutiger Schritt für die Herren, nach Jahren der Bühnenabstinenz wieder einmal aufzutreten – und das, ohne groß zu proben. Nichtsdestotrotz war die Vorstellung Klasse, die Herren wurden von Song zu Song besser. Als schließlich als besonderer Ehrengast gegen 15 Uhr Ex-Kellerkino-Wirt, Schauspieler, Entertainer, Eventmanager und Sänger „Coco Teuber“ erschien, bewies der in Begleitung von Peter & Band, dass er stimmlich noch immer einiges drauf hat. So wurde es mit Bildern, Fotos, Skulpturen, Gesprächen und Musik alles in allem eine gelungene Veranstaltung, die noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Daher von meiner Seite an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an die Musiker. Am Rande notiert, soll es denen selbst, so ist inzwischen zu vernehmen, derart Spaß bereitet haben, dass künftig wieder häufiger Auftritte zu erwarten sind. Wenn dies zuträfe, hätte es mit der Veranstaltung eine Win-Win-Situation für alle gegeben, nämlich Zuhörer, Vernissage-Besucher und Musiker zugleich. So hoffen wir, in Kürze wieder Lokalmatador (und Falter-Gründungsmitglied) „Peter Plattke“ mit Band in unseren Hallen begrüßen zu dürfen.

Nachfolgend übrigens die Bilder zur Veranstaltung:

Rede zum Einjährigen

schrieb am 15.05.2015 - Das Grüne Sofa, Falter-Geschichte, Maler und Ausstellungen, Projekt Highlights, Showroom Marktkarree - Noch keine Kommentare


Meine Damen und Herren, liebe Freunde der Kultur!

Zunächst einmal darf ich Sie alle / Euch alle im Namen der „IG-KLM“, der „Interessengemeinschaft Kunst Literatur Musik“, mit weiterem Namen „Künstlergruppe Falter“ in den heiligen Hallen des Marktkarrees recht herzlich willkommen heißen. Wir sind heute zusammen gekommen, um bereits das erste Jubiläum der Aktion „Kunst statt Leerstand“ zu feiern. Für viele wäre es übrigens inzwischen kaum noch vorstellbar, dass wir nicht mehr gemeinsam Ausstellungen und Aktionen machen würden. So sehr hat sich die Teamarbeit der „Falter-Leute“ mittlerweile in den Köpfen der Beteiligten verfestigt. Die „IG-KLM“ hat damit eine Erfolgsstory hingelegt, die ihresgleichen sucht. Selbstredend hätte das Alles ohne die Stadt Langenfeld nicht funktionieren können. Deshalb sei an dieser Stelle ausdrücklich unserem Mentor, Herrn Jan Zimmermann, aber auch den Verantwortlichen im Marktkarree, hier zuvorderst Herrn Mazanneck, für ihre Unterstützung gedankt. Eine solche Überlassung von 1a – Ladenlokalen für eine „Kunst statt Leerstand“ – Aktion ist nämlich keineswegs selbstverständlich.

Begonnen hat alles im Mai 2014 in zunächst vier Lokalen mit nur sieben Leuten, nachdem uns eine Autorin sowie ein vielseitiger Künstler verließen und wir einen Kollegen aus Hilden schließlich bitten mussten, der Aktion fernzubleiben. Doch schon kurz später wurden die Abgänge ersetzt, sodass die Gruppe inzwischen 20 ständig aktive sowie 10-15 sporadisch aktive Mitglieder zählt. Insoweit hat die Aktion auch der Gruppe an sich genutzt, die sich andererseits mit 1a – Ausstellungen revanchiert. Die verlangen von den Beteiligten immer wieder ein zielgerichtetes Arbeiten unter den jeweiligen Mottos, haben jedoch unterdessen ebenso zu einer Qualitätssteigerung der Mitglieder der Gruppe geführt. Wenn ich einmal zu meiner Person rekapitulieren darf, hat mir zu Beginn eine Trilogie meines Gesamtwerks durchaus gereicht. Im Gegenteil, ohne dieses fertige Werk hätte ich die Gruppe erst gar nicht gegründet. Stattdessen hat die Gruppe mich nun dazu gepuscht, zunächst einen DIN-A 4 Bildband über die Stadt sowie ein Kompendium meines Gesamtwerks herauszugeben. Im Anschluss hat sie mich dazu getrieben, aus der Trilogie mit weiteren Texten eine Tetralogie zu erstellen und daneben vier neue Werke aus dem Boden zu stampfen, so unter anderem einen Band mit Kurzgeschichten und 15 kurzen Krimis aus Langenfeld. Dass ich daneben noch ein Mottenmodell fertige, Fotos präsentiere und auch sonst ordentlich Blödsinn anstelle, sei einmal nur am Rande notiert. Falls jemand also wissen möchte, ob ich die Gruppe leite oder die Gruppe mich führt, die Antwort ist offensichtlich.

Doch ebenso haben die meisten der beteiligten Maler, Musiker, Autoren, Fotografen und Bildhauer von der Gemeinsamkeit profitiert. Da mag ein jeder einmal für sich überlegen, wo er ohne die Gruppe und ohne die Herausforderungen mit ständig neuen Ausstellungen und Aktionen denn stände. Mit fug und recht darf man deshalb die Aktion „Kunst statt Leerstand“, für unsere Gruppe im Übrigen eine Idee des Malers Peter Pietralzcyk, sowohl für die Stadt als auch gleichfalls für die beteiligten Künstler als einen „Zugewinn Ohnegleichen“ bezeichnen. Und wenn ich mir ansehe, dass die eher im Elfenbeinturm beheimatete Künstlervereinigung inzwischen die Jugendmusikschule für gemeinsame Aktionen (oder die Rock AG für gemeinsame Plakate) ins Boot holt, dürfen wir uns über die von uns ausgehenden Ideen zum „Crossover“ im Besonderen freuen.

„Crossover“, nicht nur der tiefe Beweggrund unserer gemeinsamen Aktionen, sondern anlässlich unseres einjährigen „Kunst statt Leerstand“-Jubiläums auch der Titel der aktuellen Ausstellung mit Malerei, Bildhauerei, Modelbau, kinetischen Objekten, Fotografie und Literatur. Der „Sagenhaft“ funktionierte Umzug mit der Ausstellung „Märchenhaft“ aus dem Erdgeschoss des Karrees hatte uns zwar vor Probleme gestellt, doch sind wir mittlerweile in unserem neuen Domizil angekommen und haben uns der Herausforderung des neuen Lokals mit Bravour gestellt. Denn wenn ich das Feedback der Besucher richtig deute, freut man sich mit uns über nicht nur das Wachsen der Ausstellungsfläche von ehemals 160 qm auf nur 400 qm, sondern zugleich über die neue Vielseitigkeit der Ausstellungen sowie die Möglichkeiten, die sich der Gruppe nunmehr bieten. Bleibt mir, an dieser Stelle den Wunsch zu äußern, dass uns dieses schöne Lokal noch möglichst lange erhalten bleiben möge.

Zugleich möchte ich hier die Gelegenheit nutzen, auf unser einjähriges Engagement in den Rheinischen Kliniken verweisen zu dürfen. Die Klinikleitung hat sich nämlich ob unserer Qualität drei Ausstellungen in 2015 von uns erbeten, deren erste „Vier Elemente“ am Monatsende auslaufen wird. Die folgende Ausstellung ist bereits in Planung und wird über die Presse rechtzeitig angekündigt werden. Öffnungszeiten dort im Hauptgebäude sind die üblichen Bürozeiten von Montags bis Freitags. Nicht verschwiegen sei des Weiteren unser „Grünes Sofa“ im Haus Arndt, dass neben aller Arbeit mit „Kunst statt Leerstand“ aus der Taufe gehoben wurde. Soeben feierten im kleinen Saal unter dem Dach des Gasthauses 33 Zuhörer das erste Buch „Symphonie in Moll“ unseres ältesten Mitgliedes Annemarie Nigge. Bliebe zu guter letzt noch der Hinweis auf die Veranstaltung am nächsten Samstag hier im Karree. Mit einer kleinen Feier wird die Fertigstellung des Mottenmodells begangen werden, welches in nur kurzen fünfzehn Tagen entstanden sein und deshalb den würdigen Rahmen für die Vorstellung der Stadtkrimis unter dem Titel „Kurze Fuffzehn“ bieten wird. Drei Krimis werden dazu gelesen, nämlich „Der Tote im versunkenen Schloss“, welcher in eben dieser Burg von unserer Welt scheiden muss, „Der Tote im Further Moor“ sowie der „Der Tote auf Haus Graven“. Beginn der Sonder-Veranstaltung in der Reihe „Das Grüne Sofa“ wird gegen 14 Uhr 30 sein und alle Interessenten sind herzlich willkommen. Derzeit wird das Buch von Helmut Dunkel vorbereitet, der mit dem Musiker Peter Plattke zu den Gründungsmitgliedern der „IG-KLM“ gehörte. Und damit darf ich an den Musiker Peter Plattke übergeben, der unsere kleine Veranstaltung heute musikalisch untermalen wird. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Das Bild im Lokalkompass

Das „Grüne Sofa“ wird zum Markenzeichen

schrieb am 11.02.2015 - Autoren und Bücher, Das Grüne Sofa, Projekt Highlights - Noch keine Kommentare

Gemeinsamer Auftritt der Literaten ein voller Erfolg

Gemeinsamer Auftritt der Literaten ein voller Erfolg

Nunmehr zum siebten Mal präsentierte sich am 10.2.2015 das „Grüne Sofa“ als eigenständige Veranstaltungsreihe parallel zu den Ausstellungen der Maler im Rahmen von „Kunst statt Leerstand“. Die weiteren Auftritte der Gruppe, wie etwa beim „Bratapfelmarkt 2013“, Teilnahmen an der „Blauen Stunde“ in der Stadtbücherei Hilden, bei „CrossArt“ etc. sowie die Durchführung diverser Einzel- und Zweierkampagnen seien nicht verschwiegen, ebenso wenig die Aktivitäten rund um gemeinsame Planung von Aktionen oder auch das Zusammenwirken bei Kunst- und Literaturprojekten. Doch hier sei einmal der Fokus auf das „Grüne Sofa“ gerichtet, bei dem an dem besagten Dienstag gleich sieben völlig unterschiedliche Typen und Tempramente auftraten und ihre Literatur zum Besten gaben.

So konnten die Zuhörer Lyrik von düster bis heiter oder auch Prosa von sachlich bis humorvoll erleben. Die Zuhörer kamen jedenfalls voll auf ihre Kosten. Selbst die Presse war zum Sammeln guter Eindrücke erschienen und von der Veranstaltung sichtlich angetan. Um Ihnen einen Eindruck vom Abend zu vermitteln, ist nachfolgend eine kleine Galerie mit Bildern von Teilnehmern und Zuhörern eingefügt. Verbunden ist dies mit der Hoffnung, dass wir je nach Thema vielleicht auch einmal Sie in unserer Mitte begrüßen dürfen, sofern Sie nicht ohnehin schon bei uns waren. Noch einmal zu Ihrer Erinnerung: Das „Grüne Sofa“ findet jeweils am zweiten Dienstag im Haus Arndt am Marktplatz statt und beginnt um 19 Uhr 30. Zum genauen Veranstaltungsort bitte fragen, weil wir bei gutem Wetter auf der Terrasse sind, bei schlechtem im Saal unterm Dach oder, wie gestern, uns in der ersten Etage in gleich mehreren Räumen ausbreiten dürfen.

 

Anja-Painting von Reiner Langer

schrieb am 11.10.2014 - Maler und Ausstellungen, Projekt Highlights, Showroom Marktkarree - Noch keine Kommentare

Körperkunst mit Anja und Reiner

Bodypainting von Reiner Langer mit Modell Anja

Weil Reiner Langer aus persönlichen Gründen an der Ausstellung „Impulse“ nicht teilnehmen konnte, bot er sich an, Bodypainting mit und an seiner Lebensgefährtin zu präsentieren. Aus der damaligen Presse-Erklärung: „Die Künstler, wie immer unterstützt durch die Falter-Gruppe aus Musikern, Literaten und weiteren Malern, wird die nunmehr vierte Werkschau zum Thema „Impulse“ veranstalten. Als Kurator fungiert der bekannte Maler Peter Pietralzcyk. Die Vernissage findet am 30.09.2014 in der Zeit von 12 Uhr bis 16 Uhr statt. Einer der Höhepunkte wird eine Live-Körperbemalung sein, für die der international renommierte Maler Reiner Langer verantwortlich zeichnet.“

Für Alle, die nicht dabei sein konnten, hier nun einige der aufregenden Bilder der Aktion. © Chris Link, Solingen, dem hier ganz ausdrücklich für seine Unterstützung und unentgeltliche Überlassung der Bilder gedankt sein soll. Chris Link können Sie unter chrislink104<at>facebook.com kontaktieren.

 

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