ï»ż September 2015 - IG-KLM/ Falter Langenfeld IG-KLM/ Falter Langenfeld

Archiv: September 2015

Echo auf Kurze Fuffzehn – Stadtkrimis aus Langenfeld

28.09.2015 Allgemeine Themen, Autoren und BĂŒcher, Das GrĂŒne Sofa, Presse-Infos Keine Kommentare

Echo auf Kurze Fuffzehn - Stadtkrimis aus Langenfeld

Claus-Peter Peters las aus „Kurze Fuffzehn“ vor

Als Echo auf Kurze Fuffzehn – Stadtkrimis aus Langenfeld sind gut 50 gegeisterte Zuhörer zu vermelden. Sie fanden den Weg ins Haus Arndt zum 14. GrĂŒnen Sofas zu einer ersten Lesung von Stadtkrimis aus Langenfeld.

Claus-Peter Peters begeisterte das erschienene Langenfelder Publikum mit einer anderen Form von Lokalkrimis, als man sie ĂŒblicherweise gewohnt ist. Bei ihm ist nĂ€mlich die Leiche immer die gleiche und zwar der Autor selbst, wĂ€hrend ein fiktiver Kommissar Kruger die FĂ€lle aufklĂ€ren muss. Die Krimis seines neuen Buchs Kurze Fuffzehn spielen allesamt an Langenfelder SchauplĂ€tzen, teils in bekannten GaststĂ€tten wie dem Haus Arndt, dem CafĂ© New York oder im Flohmarkt. Andere Krimis haben bestimmte Feste wie den Reusrather Lichterzug, die Schlemmermeile oder das SchĂŒrreskarrenrennen zum Hintergrund. Auch das versunkene Schloss oder Haus Graven dĂŒrfen natĂŒrlich nicht fehlen. Und weil sich noch eine Geschichte um eine stĂ€ndig ausfallende Assistentin durch die Krimis zieht, muss sich Kruger auf stets neue Assistentinnen einstellen, die zumeist bekannte Kellnerinnen aus den angesprochenen GaststĂ€tten sind. Da dann noch viele der handelnden Personen solche des „öffentlichen“ Lebens der Stadt sind, finden sich die Kurzgeschichten in einer Weise in die Stadt eingebunden, wie es sonst nirgendwo der Fall ist.

Peters erlĂ€uterte dazu, dass es ihm keineswegs genĂŒgt hĂ€tte, Krimis zu verfassen, die mit ausgetauschten HintergrĂŒnden in beliebig anderen StĂ€dten hĂ€tten spielen können. Seine Krimis sollten das Langenfelder Stadtleben pur abbilden. Und das kam beim Publikum an, wie die Schlange zum Ende der Veranstaltung am Pult des Autors bewies, als sich Zuhörer persönliche Widmungen in ihr Exemplar von Kurze Fuffzehn eintragen ließen. Eine rundum gelungene Veranstaltung im Rahmen des „GrĂŒnen Sofas“. Eine Wiederholung ist vorgesehen. Die BĂŒcher können ĂŒbrigens bei Amazon erworben werden. Die Veranstaltungsreihe „GrĂŒnes Sofa“ selbst wird im Oktober mit der Lesung aus einem Liebesroman fortgefĂŒhrt.

Rekord: 50 Zuhörer zum GrĂŒnen Sofa

Die Terrasse des Hauses Arndt mit 50 Zuhörern dicht besetzt

„Literatur einmal anders“, eine Sonderausgabe des „GrĂŒnen Sofas“

15.09.2015 Autoren und BĂŒcher, Das GrĂŒne Sofa, Maler und Ausstellungen, Presse-Infos Keine Kommentare

Plakat "Literatur einmal anders"Die Veranstaltungsreihe „Das GrĂŒne Sofa“ der KĂŒnstlergruppe Falter hat sich in nur einem Jahr zu einer festen GrĂ¶ĂŸe in der Langenfelder Kulturlandschaft entwickelt. Ein Anreiz außerhalb der regelmĂ€ĂŸigen Autorenlesungen interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern ganz besondere  Themen und Projekte vorzustellen und nĂ€herzubringen. Unter dem Titel „Literatur einmal anders“ lĂ€dt die Gruppe am Freitag, den 18. September 2015, ein zu einer außergewöhnlichen Autorenlesung im Langenfelder MarktKarree, 1. Obergeschoss. Der Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

In DĂŒsseldorf widmet sich derzeit eine Ausstellung Joan MirĂłs VerhĂ€ltnis zur Literatur und seiner Freundschaft zu bedeutenden Schriftstellern. „Malerei als Poesie“ zeigt, wie Miros malerische Zeichensprache aus dem spielerischen Umgang mit Wort und Bild entsteht. Die surrealistischen Maler begriffen die Worte als Impulsgeber fĂŒr Assoziationen. MirĂł hat dieses VerstĂ€ndnis maßgeblich beeinflusst und es stellt sich die Frage: „HĂ€tte es den Maler ohne den Dialog mit seinen dichtenden Kollegen je gegeben?“

Doch nicht nur die Maler haben sich von der Dichtkunst inspirieren lassen, sondern auch die Dichter von den Malern. Einige Autoren der KĂŒnstlergruppe Falter, Annemarie Nigge, Gundula Ronge-Almeida und Sylvia Wiesener (Initiatorin des Projektes), haben sich intensiv mit den Bildern acht ihrer malenden Kollegen – Helga Berg-Dooreman, Alice Breuckmann, Helga Elisabeth, Monika HĂŒttenbĂŒgel, Sigrid Knust-Schubert, Birgit Schubert, Sigrid Shafagh, Tasmie (KĂŒnstlername) und Rainer Wendorf – auseinandergesetzt. Sie sind in einen Dialog mit den Bildern getreten, um zu ergrĂŒnden, was sagt mir das Bild, welche Botschaft will es mir vermitteln, welche Empfindungen ruft es in mir hervor, erzĂ€hlt es mir eine Geschichte oder regt es mich zu eigenem kreativen Schaffen an?

Durch den direkten Austausch der Maler und Literaten entstanden 18 neue literarische Werke, Kurzgeschichten und Verse in denen sich Text und Bild gleichberechtigt gegenĂŒberstehen und die gemeinsam prĂ€sentiert werden.

Mit den Worten von Leonardo da Vinci „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, nur malen Sie diesen Satz mal“ möchten wir Sie zu diesem außergewöhnlichen Abend recht herzlich einladen.

Das „GrĂŒne Sofa“ ist eine Veranstaltungsreihe der KĂŒnstlergruppe Falter (www.ig-klm.de). Die Sonderausgabe entstand in Zusammenarbeit mit Shopping Mitte und dem Langenfelder MarktKarree. Beginn gegen 19 Uhr, der Eintritt ist frei.